Thornes Zögern, Chloes Verwirrung Das Versprechen eines „richtigen Gesprächs“ an diesem Abend war ein kleiner, glühender Funke Hoffnung, den Chloe durch den quälend langen Nachmittag trug. Es half ihr, die angespannten Meetings, die bewusste Distanz und das Gefühl von Damians Blicken in ihrem Rücken zu überstehen. Immer wieder spielte sie Thornes Worte im Treppenhaus durch – Wir müssen einfach nur diesen Tag überstehen – und hielt sich daran fest. Doch als die Wintersonne zu sinken begann und lange, blaue Schatten über das Büro warf, machte sich eine andere Art von Kälte breit. Thorne wurde… abwesend. Er sagte ihr geplantes Abschluss-Check-in zum Prototypen mit einer knappen, zweizeiligen E-Mail ab: Unerwartet aufgehalten. Verschieben wir auf morgen. Fortschritt sieht gut aus. Keine Erk

