Annas Sicht Sie konnte den Befehl noch immer in ihrem Mund schmecken. Wie Eisen und Asche. Wie die Erinnerung an einen Schrei, der ihr nie entwichen war. Anna saß im Schneidersitz auf dem kalten Fliesenboden des Badezimmers des Safehouses, die Hände unter den Oberschenkeln verschränkt, um das Zittern zu unterdrücken. Das Neonlicht summte über ihr und flackerte wie ein gestörter Nerv. Seit der Überbrückung hatte sie nicht mehr gesprochen. Hatte es sich nicht erlaubt. Denn was, wenn die Stimme zurückkam? Was, wenn sie sie das nächste Mal nicht mehr aufhören ließ? Vor der Tür ging Alexander auf und ab. Sie konnte seine Energie durch die Wände spüren – scharf, gespannt, bereit, die Welt niederzubrennen, wenn es ihr nur um ihre Sicherheit ging. Das war das Schlimmste. Sie wollte nicht b

