Alexanders Sicht Es war zu still im Zimmer. Alexander saß mit halb zugeknöpftem Hemd auf der Bettkante und starrte Anna an. Ihre Pupillen waren weit aufgerissen, ihre Hände zitterten. Nicht vor Angst. Vor Wiedererkennen. „Sie haben jemanden aktiviert“, hatte sie gesagt. Jemand wollte ihn töten. Er suchte die Schatten nach Bewegung ab – alte Gewohnheiten, die sich nur schwer ablegen lassen. Jeder Instinkt in seinem Körper schrie, dass sich etwas verändert hatte. Nicht außerhalb des Verstecks. In ihr. Anna stand barfuß im Mondlicht, die Schultern nackt, die Lippen geöffnet. Sie sah aus wie ein Schatten ihrer selbst. Nicht zerbrechlich. Verfolgt. „Du musst mir ehrlich antworten“, sagte er. Sie drehte sich um, ihr Blick war unleserlich. „Immer.“ „Könntest du vielleicht die Schläferin

