Alexanders Sicht Der Klang dieser Stimme zerriss die fragile Stille des Raumes. Alexanders Finger klammerten sich um den Griff der Glock unter dem Bettgestell. Er zog sie nicht los – noch nicht. Nicht, bis er begriff, wie nahe der Teufel gekommen war. Auf der anderen Seite des Zimmers hatte sich Anna nicht bewegt. Kein Blinzeln, kein Atemzug. Ihr nackter Rücken glänzte von Schweiß und Mondlicht, ihre Haltung war starr. Und dann – langsam – drehte sie sich zur offenen Tür um. „Hallo, Dorian“, sagte sie. Alexander erhob sich, ignorierte seine Nacktheit und schlüpfte neben sie. Sein Körper war eine Mauer. Sein Blick steinhart. Doch Anna versteckte sich nicht hinter ihm. Sie ging vorwärts. Eine Gestalt trat aus den Schatten des Flurs, lässig und erschreckend gelassen. Dorian trug einen dun

