Kapitel Vierundsechzig: Eine Erklärung

1379 Words

Luca POV Ich stehe noch immer im Türrahmen, lange nachdem ihre Rücklichter in der Dunkelheit verschwunden sind. Der Geist von Lias Umarmung klebt noch auf meiner Haut. Das Anwesen fühlt sich bereits anders an – leerer, kälter ohne ihre Präsenz. Ohne die Stimmen ihrer Familie, die durch die Flure hallen. Ich schließe die Tür und lehne meine Stirn gegen das kühle Holz, erlaube mir einen einzigen Moment der Schwäche. Nur einen Moment, um das Gewicht zu spüren, das in mir liegt, nachdem ich sie gehen sah. Den Schmerz in ihren Augen, als ich sie wegstieß. Dann richte ich mich auf und verschließe das, was in meiner Brust tobt. Dafür ist jetzt kein Platz. Meine Schritte hallen auf dem Marmor, während ich mich in Richtung meines Arbeitszimmers bewege – der Klang verstärkt nur die plötzliche Ein

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