Kapitel 8-1

2575 Words

Kapitel 8 Gio Hätte ich sie bloß nicht laufen lassen. Oder vielleicht war es das Richtige. Ich weiß es nicht, verdammt nochmal. Ich hab das Gefühl, ich sollte mal zum Psychiater gehen, so wie der verfluchte Tony Soprano oder so. Warum nur wird diese Geschichte mit Marissa Milano immer undurchsichtiger? Stimmt nicht. Sie wurde erst glasklar und jetzt bricht alles auseinander. In der Zeit, als sie bei mir war, gab es Momente, an denen ich mich wie ein neuer Mensch gefühlt habe. An denen mein wahres Selbst zum Vorschein kam, jenes Selbst, das sonst unter der Tradition meiner Familie begraben liegt. Die Person, die ich wirklich bin. Der Mann, der ich eigentlich hätte sein sollen. Es gab Funken von Hoffnung und Sinn. Von Perspektiven, die ich nie für möglich gehalten hatte. Es war eher e

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