Marissa Ich blicke zu Gio auf und blinzle. In meiner Brust macht sich plötzlich ein Tumult der Gefühle bemerkbar, der mein Inneres an die Grenzen der Belastbarkeit bringt. Es fühlt sich so unwirklich an, dass sich dieser mächtige, reiche und gefährliche Mann einer fünfundzwanzigjährigen Nachwuchsköchin aus Cicero verpflichtet fühlt. Was aber auch irgendwie Sinn ergibt, wenn man seine Albträume berücksichtigt. Er sieht mich in seinen Träumen und das hat etwas mit ihm gemacht. Natürlich schreibt er dem eine Bedeutung zu. Weil sich dieser Augenblick aber zu monumental, heikel und beängstigend anfühlt, lenke ich das Gespräch schnell auf ein anderes Thema: „Ich habe Nachtisch gemacht.“ Ein riesiges Grinsen macht sich auf Gios Gesicht breit. Er ist so gutaussehend. „Sie hat mir Nachtisch gem

