Ashinas Sichtweise Das Haus war alt, seine Holzverkleidung war zu einem weichen Grau verwittert, das sich nahtlos in die umliegenden Bäume einfügte. Die Fenster waren hoch und schmal, mit mehreren Scheiben, die das schwindende Tageslicht wie eine Reihe kleiner Spiegel reflektierten. „Wohnt hier wirklich jemand?“ fragte Erica mit einem Hauch von Abscheu in der Stimme. „Es gehört seit Jahren ihrer Familie“, antwortete Maya. „Noch bevor die Menschen von übernatürlichen Wesen wussten.“ Ein schiefer Schornstein erhob sich vom Dach und stieß eine dünne Rauchfahne aus, die wie ein geisterhafter Finger in die Luft stieg. „Sieht aus, als wäre jemand zu Hause“, fügte Daniel hinzu. Auf einer Seite des Hauses erstreckte sich ein verwilderter Garten ins Freie, mit Ranken, die wie Skelettfinger an

