Kael Im Schloss war wieder dieses Summen zu hören – dieses leise Brummen der Normalität, das versuchte, sich wieder zusammenzufügen. Wir waren gerade aus dem Labor zurückgekommen, endlich war das Blut abgenommen worden. Keine weiteren Verzögerungen, keine Komplikationen. Es hätte sich wie ein Abschluss anfühlen sollen. Doch als ich mich in Richtung des östlichen Korridors wandte, um zu meinen Gemächern zu gehen, hörte ich ihn hinter mir. „Kommst du nicht zum Abendessen?“, fragte Thoren. Ich wurde langsamer, blieb aber nicht stehen. „Nee. Ich hab noch ein paar Dinge zu erledigen.“ Thorens Tonfall schlug in Belustigung um. „Oder jemanden?“ Ich warf einen Blick über meine Schulter. „Lass es.“ Aber das Grinsen war schon da, subtil, aber selbstgefällig. „Du weißt doch, dass du ihn zu

