Blut zwischen uns

1252 Words

Aria rührte sich nicht. Ihr Körper fühlte sich wie am Boden verwurzelt an, ihre Wolfin eingefroren vor Schock. Ihre silbern leuchtenden Augen starrten auf die Gestalt im Türrahmen – das Mädchen mit dem langen blonden Haar, den zitternden Lippen und den weit aufgerissenen, tränengefüllten Augen. „Elena?“ Aria’s Stimme brach wie trockenes Holz. Das Mädchen nickte. „Ich bin’s.“ Stille drückte auf den Raum wie schwerer Schneefall. Caleb stand an Arias Seite, den Mund ungläubig geöffnet. Rowan spannte sich neben dem rissigen Kamin an, die Hand bereits in Richtung des Dolches an seinem Gürtel gleitend. Selbst Lyra, am Boden liegend, keuchend und mit blauen Flecken übersät, schien zu schockiert, um zu sprechen. Es konnte nicht sein. Aber Aria wusste es. Tief in ihren Knochen, in dem Gefühl,

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