Wurzeln der Wiedergeburt

1456 Words

Die Höhle schwelte in lautloser Glut. Dort, wo das Siegel einst vor Magie pulsierte, lag nun nur noch ein Krater—verbrannt, still und brodelnd vor Maras letztem Fluch. Asche klebte an den Bäumen wie ein Trauerschleier. Der Mond über ihnen flackerte hinter wandernden Wolken und warf nur dünne Lichtstreifen auf den zerstörten Hain. Aria stand am Rand des Kraters, ihre Handfläche blutend, ihr Geist bebend. Maras Lachen hallte noch in ihren Ohren. Nicht nur als Klang—etwas Tieferes. Etwas, das in ihren Knochen nachklang. „Sie hat das Siegel gebrochen“, sagte Caleb neben ihr, seine Stimme tief, aber ruhig. „Sie ist frei.“ Aria zuckte nicht. „Dann beenden wir es, bevor sie zu etwas Schlimmerem wird.“ Rowan trat aus den Reihen der anderen hervor, die Augen düster. „Es gibt keine Möglichkeit,

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