Der Wind war unruhig über den Klippen von Moonstone, trug das Flüstern eines Sturms, der noch nicht sichtbar, aber tief spürbar war. Der Wald war seit Umbrafangs Fall still geworden. Der Kreis versorgte die Verwundeten, verstärkte die Schutzbarrieren und suchte nach Ruhe in dem fragilen Frieden. Doch Aria konnte nicht ruhen. Nicht mit ihrem flackernden Geist. Nicht mit Maras Worten, die sich noch wie eine Schlange in ihrem Kopf wanden: „Du wirst wählen. Und alles wird brennen.“ Sie stand allein nahe dem zerstörten östlichen Bogen und blickte ins Tal, getränkt im verblassenden Mondlicht. Ihr Wolf lief erneut unruhig umher. Caleb hatte sie gebeten zu ruhen, aber sie konnte nicht. Ihre Gedanken zerrissen sich in zu viele Richtungen—Elenas Bindung an Mara, die Prophezeiung, die Solene kaum la

