Atem des Mondes

1183 Words

Die Welt erbebte in dem Moment, als Aria fiel. Ihr Körper, noch im Geisterreich, lag regungslos zwischen zersplittertem Sternenlicht und zusammenbrechenden Illusionen. Doch in der wachen Welt keuchte sie—schwach, kaum am Leben—ihr Geist nur durch den dünnsten Faden gehalten. „Sie rutscht weg!“ rief Solene, ihre Hände glühten wütend, als sie sich neben Aria kniete. „Ihre Seele—sie verschwindet zu schnell!“ Elena kniete neben ihr, zitternd, griff nach Arias blutverschmierter Hand. „Du hast versprochen, zurückzukommen…“ flüsterte sie. „Brich dieses Versprechen jetzt nicht.“ Um sie herum stöhnte das Moonstone Sanctuary. Der Himmel riss unter Donner auf, die Schutzrunen schimmerten und verzerrten sich. Magie zerbrach in der Luft, als würde selbst der Himmel über den Fall des Geisterwolfs tr

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