Der Morgen danach

980 Words

Sie wachte auf und wusste genau, wo sie war. Kein benebelter Verwirrungszustand, kein Blinzeln zu fremden Wänden. Nur das solide Gewicht von Damiens Arm um ihre Taille, der ungewohnte Lichteinfall durch seine Vorhänge und dieser Duft – sein Duft –, bei dem sie schon vor Tagen aufgehört hatte, so zu tun, als würde er ihr nicht gefallen. Sie blieb eine Weile still liegen und ließ sich einfach dort sein. Draußen war London bereits wach. Verkehr brummte vorbei, ein entfernter Wecker piepte ununterbrochen, das übliche tiefe Summen der Stadt ging weiter, als hätte sich nichts verändert. Es war auf seltsame Weise tröstlich. Damien schlief noch, atmete langsam und tief. Sie drehte den Kopf vorsichtig und sah ihn an. Wirklich an. Er lag auf dem Rücken, einen Arm um sie gelegt, den anderen entspa

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