Lysandras POV Der erste Umzugswagen rollte um 6:47 Uhr vor das neue Anwesen. Ich stand barfuß auf der riesigen Marmortreppe, Kaffeebecher in der Hand, und sah zu, wie die Sonne über dem privaten Strand aufging. Das Haus war noch leer, aber es roch bereits nach frischer Farbe, nach unermesslichem Geld und nach einem Neuanfang, den ich noch nicht ganz glauben konnte. Mein Herz klopfte unregelmäßig, eine Mischung aus Angst und Aufregung, als würde ich auf dünnem Eis balancieren. Caelum stand zehn Meter entfernt, Anzugjacke ausgezogen, Hemdsärmel hochgekrempelt, und dirigierte die Möbelpacker mit ruhiger, präziser Stimme, die ich früher geliebt hatte, weil sie mir das Gefühl gab, die Welt wäre in sicheren Händen. Er hatte nicht versucht, die Nacht hier zu verbringen. Er hatte sich strikt

