Lysandras POV Der Tag brach an wie jeder andere – Sonnenlicht fiel durch die hohen Fenster des Anwesens, warf goldene Streifen über den Marmorboden, die Kinder lachten beim Frühstück, Caelum machte Pancakes in Raketenform, seine Hände sicher und liebevoll, während er die Pfanne schwang und den Kindern Grimassen schnitt. Es fühlte sich fast normal an, fast heil, und ich ließ mich einen Moment lang in dieses Gefühl fallen, spürte eine Wärme in der Brust, die ich lange nicht gekannt hatte. Dann zerbarst alles um 5:47 Uhr. Die Alarmsirenen heulten auf – schrill, durchdringend, unmenschlich, ein Ton, der durch Mark und Bein ging und jede Zelle meines Körpers in Panik versetzte. Ich sprang aus dem Bett, Herz raste so heftig, dass ich dachte, es würde zerspringen, rannte in den Flur, bar

