Caelums POV Der Tag begann mit einem Nervenkitzel, den ich nie für möglich gehalten hätte – einem Kribbeln in der Magengrube, das halb Angst, halb Vorfreude war. Ich stand vor dem Spiegel im Gästetrakt und trug schwarzen Nagellack mit Glitzer – die letzte Mutprobe, die Lyra sich ausgedacht hatte, ihre kleinen Finger hatten die Flasche gehalten und mir mit ernstem Gesicht befohlen: „Damit alle sehen, dass du unser Daddy bist.“ Jetzt funkelten meine Nägel unter dem Licht, und ich fühlte mich lächerlich – ein Milliardär mit Glitzer an den Fingern – und gleichzeitig unbesiegbar, als hätte ich eine Rüstung angelegt, die niemand durchdringen konnte. Lysandra hatte gelächelt, als sie es gesehen hatte. Ein echtes Lächeln. Nicht das höfliche, nicht das gezwungene, das sie mir in den letzte

