Kapitel 48

1442 Words

Pagan war noch immer dort, genau so, wie Merrick ihn zurückgelassen hatte – halb über sie gebeugt, ein Arm fest um ihre Taille geschlungen, das Gesicht in ihrem Haar vergraben. Der große Wolf sah überhaupt nicht wie der wilde Kommandant vom Schlachtfeld aus. Sein Atem ging langsam und gleichmäßig. Die Anspannung, die ihn seit der Grenze umklammert hatte, war verschwunden. Merrick lehnte am Türrahmen und beobachtete die beiden lange. Diese Frau – schlafend, klein im Vergleich zu dem Mann, der sie hielt – hatte geschafft, was keiner von ihnen konnte. Sie hatte Pagans Wut ohne ein einziges Wort besänftigt. Merrick atmete langsam aus. Das Band zwischen ihnen pulsierte schwach, ein gemeinsamer Rhythmus, den er selbst von hier aus spüren konnte. Es zog an etwas in seinem Inneren – nicht Eife

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