Das Band pulsierte erneut – drei Fäden, die sich durch ihr Herz webten, beständig und unzerbrechlich. Zum ersten Mal seit langer Zeit erlaubte sie sich, darin zu versinken. Das Zimmer verblasste, ihr Atem wurde langsamer, und sie glitt wieder dem Schlaf entgegen – nicht, weil sie schwach war, sondern weil sie in Sicherheit war. Merrick blieb länger, als er hätte bleiben sollen. Die Wärme des Bettes, der schwache Duft von Charise – Zedernholz, Silber und etwas Unbestimmbares, das an seiner Brust zog – hielten ihn fest. Jeder Muskel seines Körpers protestierte, als er sich schließlich aufrichtete und sein Blick über ihre Gestalt unter der Decke glitt. Sie war noch immer bewusstlos. Klein und zerbrechlich. Und doch unmöglich lebendig. Ihre Lippen standen leicht offen, ihre Wimpern str

