Kapitel 95

1104 Words
Ihre Hände wanderten über seinen Rücken, prägten sich die Stärke unter dem Stoff ein, ihr Körper wölbte sich ihm entgegen, kostend, spürend, wollend. Und die ganze Zeit summte das Band tief, lebendig, pulsierend, rief durch jeden Nerv, jede Faser und band sie in einem Feuer zusammen, das nur ihnen gehörte. Lyons Hände zeichneten die Linien ihres Rückens nach, strichen über bloße Haut, wo einst Stoff gewesen war, hoben, erkundeten, hielten, während er sich voll gegen sie drückte. Der Kuss vertiefte sich erneut, langsamer, härter, ehrfürchtig, intim — jede Bewegung ein Versprechen, jeder Seufzer ein Geständnis. Charise erzitterte unter ihm, zog sich aber nicht zurück; sie wollte das. Sie wollte ihn. Lyons Hände glitten um ihre Taille, fest, aber unmöglich sanft, drückten sie näher, während er sie rückwärts zu dem großen, niedrigen Bett in der Mitte des Zimmers führte. Sein Gewicht erdete sie, beruhigte den rasenden Trommelschlag ihres Herzschlags, während es ein Feuer entzündete, das tief und heiß durch sie hindurchwaberte. Er hielt am Rand des Bettes inne, seine Hände strichen erneut über die Kurven ihrer Hüften, neckten die letzte Barriere aus Stoff — ihre Hose. Charises Finger gruben sich leicht in seine Schultern, zogen am Saum seines Hemdes. Er wehrte sich nicht; er spannte sich nur unter ihrer Berührung an, ließ sie die Stärke spüren, die Wärme, die schlanke Kraft unter ihren Händen. „Charise…“ Seine Stimme war ein Flüstern, trug aber Gewicht, Ehrfurcht und Verlangen. Sie lehnte sich an ihn, ließ ihre Fingerspitzen die definierten Ebenen seiner Brust nachzeichnen, über die Erhebung der Muskeln, die straffe Linie seines Bauches. Jede Berührung entlockte ihm ein Schaudern und ihr selbst einen Schauer. Sie öffnete die Knöpfe seines Hemdes langsam, bewusst, ließ den Stoff Stück für Stück aufklaffen. Seine Haut war warm unter ihren Fingern, die Härte von ihm reagierte subtil auf jeden Strich und Druck. Lyons Hände kehrten zu ihren Hüften zurück, schoben den Stoff ihrer Hose Zentimeter für Zentimeter hinunter, vorsichtig, ehrfürchtig, gaben ihr jede Sekunde, um sich anzupassen, zu spüren, zu erahnen. Charises eigene Hände wanderten nun frei, erkundeten die breiten Ebenen seiner Brust, die definierten Erhebungen unter ihren Fingerspitzen. Er erschauderte unter ihrer Berührung, ließ ein tiefes, zustimmendes Summen entweichen, und das ließ ihren Puls noch schneller rasen. Endlich glitt ihre Hose hinab und ließ sie nackt zurück, jeder Zentimeter von ihr lebendig unter seinem Blick und seinen Händen. Lyons Augen wanderten langsam über ihren Körper, wie eine sorgfältige Kartierung von Gelände, ehrfürchtig und bewusst, als würde er sich ihre Kurven und Ebenen in diesem intimen Licht einprägen. „Charise…“, murmelte er erneut, die Stimme nun rauer, ein Knurren zog sich hindurch. „Du bist… perfekt.“ Ihre Lippen verzogen sich zu einem kleinen, zittrigen Lächeln, atemlos. Sie lehnte sich vor, zerrte nun am Bund seiner Hose, öffnete Knopf und Reißverschluss, wollend, brauchend, spürte die Hitze von ihm nah an ihren Fingerspitzen. Er verlagerte sich, hob eine Hand zu ihrer Wange, der Daumen strich sanft über ihre Haut, verankerte sie, erdete sie beide. Dann, ganz sanft, führte er sie rückwärts auf das Bett, jede Bewegung vorsichtig, ehrfürchtig, langsam. Sie landete auf der weichen Matratze, das Herz hämmernd, die Brust hob und senkte sich unter dem Gewicht der Erwartung, Aufregung und dem Band, das unter alldem summte. Lyon beugte sich hinunter, drückte seine Stirn für einen Moment an ihre, ließ ihre Atemzüge sich vermischen, ließ das Summen der Verbindung über sie hinwegspülen. Dann fanden seine Lippen ihre erneut, tief und verzehrend, seine Hände breiteten sich über ihrem Körper aus mit bewusster Ehrfurcht, verehrten jede Kurve, jede Ebene. Jede Bewegung war langsam, gemessen, jede Berührung eine Erklärung: Er sah sie, wirklich, vollständig, ohne Eile, ohne Dominanz, nur Hingabe und Verlangen miteinander verflochten. Charise wölbte sich instinktiv seiner Berührung entgegen, das Summen des Bandes stieg an, zog sich zusammen, rief sie noch näher. Seine Finger zeichneten ihre Seiten nach, ihre Hüften, die Kurve ihrer Oberschenkel, neckend, drückend, verehrend, lernend. Charises Hände vergruben sich in seinem Haar, zogen ihn näher, ermutigend, führend, mehr wollend. Jeder Kuss, jeder Strich von Haut, war ein Versprechen, ein Band zwischen ihnen, roh und heilig. Lyons Lippen verließen ihre gerade lange genug, um ihr in die Augen zu sehen, sein Blick dunkel, geschmolzen, voller Ehrfurcht und Hunger. Er ließ seine Hände auf ihren Hüften verweilen, spürte das sanfte Zittern der Erwartung durch ihren Körper, die Hitze, die sich zwischen ihnen sammelte. Lyons Hände waren überall, doch nirgends gehetzt — zeichnend, erdend, verehrend. Seine Lippen fanden ihre erneut, zuerst sanft, dann mit wachsender Beharrlichkeit, nahmen ihren Mund in Besitz, lockten jedes Schaudern, jedes Keuchen hervor. Charise reagierte instinktiv, die Finger in seinem Haar vergraben, drückte sich gegen seine Brust, spürte den stetigen Schlag seines Herzschlags durch ihn hindurch. Er hielt gerade lange genug inne, um ihr tief in die Augen zu sehen, seine Stimme tief, ehrfürchtig. „Du gehörst mir. Charise. Jeder Teil.“ Dann drückte er sich vollständig vor, Zentimeter für Zentimeter, ließ die Spitze von ihm in ihre Wärme sinken und entlockte ihnen beiden einen tiefen, kehligem Laut. Das Band pulsierte sofort, ein heißes, beharrliches Summen, das sich durch ihre Adern wob und ihre Magie, ihr Verlangen, ihr ganzes Selbst zusammenband. Charise spürte, wie es sich zusammenzog, eng und lebendig, um jeden Nerv. Seine Magie streifte ihre, zuerst zögernd, dann mit bewusster Verbindung, verschmolz, pulsierte, entzündete etwas Ursprüngliches und Heiliges. Jede Bewegung war gemessen, ehrfürchtig. Lyon passte sich langsam an, ließ sie reagieren, ließ sie das Tempo bestimmen, während sie gemeinsam den Rhythmus ihrer Körper entdeckten. Charises Hände wanderten über seine Brust, spürten Muskeln und Wärme, jede Berührung sandte Funken durch das Band. Seine Daumen streichelten ihre Hüften, Oberschenkel und den Rücken — und jeder Zentimeter Kontakt vertiefte den Puls zwischen ihnen. Ihre eigene Magie flammte als Antwort auf, wob sich in seine, neckend, drängend, ziehend, harmonisierend, bis die Empfindung fast unerträglich wurde — ein überwältigender Schwall von Hitze, Verbindung und Verlangen. Jedes Schaudern, jedes Keuchen, jedes leise Stöhnen hallte durch das Band und widerhallte in ihnen beiden. „Spürst du das?“, flüsterte er an ihrem Ohr, die Stimme heiser, ehrfürchtig. „Das bist alles du, das sind wir alle.“ Charise nickte und wölbte sich ihm instinktiv entgegen. „Ich spüre… alles.“ Sie bewegten sich gemeinsam in einem langsamen, bewussten Crescendo, drängend, ziehend, passten Atem an Herzschlag an, verschmolzen nicht nur Fleisch, sondern Energie, Seele und Magie. Lyons Lippen fanden die Mulde ihres Halses, seine Hände spannten sich über ihren Körper wie eine ehrfürchtige Karte, einprägend, verehrend. Jeder Zentimeter von ihm in ihr sandte Puls um Puls durch das Band und wob sie auf Weisen zusammen, die keiner von ihnen zuvor gespürt hatte.
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