Chapter 8

1080 Words

Die Kammer bebte. Obsidian- und Goldscherben schwebten in der Luft, gehalten von Lenas unkontrollierter Aura. Dominic knickte in den Knien ein, als er versuchte, sich zu schützen, Blut tropfte aus unzähligen Wunden. Vincenzo stöhnte auf dem Boden, seine Finger krallten sich in den Stein, goldene Siegel flackerten schwach zur Verteidigung. Und in der Mitte ... stand die Gestalt. Groß. Strahlend. Von Flammen umgeben. Mit goldglänzenden Augen. Die Präsenz einer Göttin und doch etwas ganz anderes. „Mutter“, flüsterte Lena mit zitternder Stimme. Die Gestalt neigte den Kopf. Für einen Herzschlag lang verblasste das goldene Feuer um sie herum. Dann lächelte sie – sanft, furchterregend, fast mütterlich. „Du bist endlich erwacht“, sagte sie mit einer Stimme wie flüssiges Feuer. „Meine To

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