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Mafia-Göttin in der Schattenstadt

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Lena Vassilis hat eine Regel: Niemals darf sie das göttliche Blut preisgeben, das in ihr fließt.Wenn die Mafiafamilien von Shadow City herausfinden, was sie ist, werden sie sie jagen, verehren ... oder besitzen.Doch als ihre Kräfte während eines Angriffs zum Vorschein kommen, hat jedes Verbrechersyndikat der Stadt es auf sie abgesehen.Und der tödlichste Erbe von allen wird geschickt, um sie zu holen.Dominic Moretti ist kalt, diszipliniert und wird von der gesamten Unterwelt gefürchtet. Sein Vater befiehlt ihm, Lena zu „beschützen“ –aber hinter verschlossenen Türen ist Dominics wahre Mission klar:Die Göttin an das Moretti-Syndikat ausliefern.Ihre Kraft nutzen.Sie notfalls brechen.Doch in dem Moment, als er sie trifft, erwacht etwas Uraltes zwischen ihnen.Eine Anziehungskraft. Eine Verbindung. Ein Verlangen, das keiner von beiden versteht.Lena sollte einem Mafia-Erben mit Blut an den Händen nicht vertrauen.Dominic sollte die Frau nicht begehren, die er zu verraten geschworen hat.Aber Shadow City wird gewalttätig.Alte Götter erwachen.Und Lenas Magie lässt sich kaum noch bändigen.Gefangen zwischen Schicksal und Gefahr, Begierde und Zerstörung, müssen Lena und Dominic sich entscheiden:Zusammenhalten und den Krieg der Unterwelt überleben ...oder sich dabei gegenseitig zerstören.

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Chapter 1
Der Regen in Shadow City fiel nie sanft. Er hämmerte wie eine Warnung auf den Asphalt und verwandelte die Neonlichter in zerbrochene rote und blaue Streifen auf den nassen Straßen. Hier schien jeder Schatten lebendig zu sein, jede Gasse war erfüllt von Gerüchten über Götter und Teufel – und Menschen, die vorgaben, beides zu sein. Lena Vassilis hielt ihre Kapuze tief ins Gesicht gezogen und beschleunigte ihre Schritte, als sie durch die schmale Straße hinter dem Café lief, in dem sie arbeitete. Ihr Atem bildete kleine Wölkchen in der kalten Abendluft, aber sie zwang sich, langsamer zu werden. Pass dich an, ermahnte sie sich. Du hast drei Jahre überstanden, indem du dich angepasst hast. Eine Niemand. Eine Barista, die immer früh kam, spät ging und niemals Augenkontakt herstellte, es sei denn, es war absolut notwendig. Ein Mädchen, das ganz sicher nicht leuchtete. Sie umklammerte ihre Tasche fester. Darin, zwischen ihrem Notizbuch und ihrem Handy, pulsierte eine schwache Wärme wie ein Herzschlag. Das Relikt – etwas, das sie schon vor Jahren hätte wegwerfen sollen – reagierte immer, wenn ihre Emotionen außer Kontrolle gerieten. Heute Abend fühlte es sich an wie heiße Kohle. Lena atmete tief durch, um sich zu beruhigen. Es ging ihr gut. Sie war in Sicherheit. Sie war – Ein metallisches Klicken hallte hinter ihr wider. Lena erstarrte. Eine Waffensicherung. Knapp. „Nicht schreien“, flüsterte eine tiefe Stimme. Zwei Männer traten aus dem Schatten hinter den Müllcontainern hervor. Schwarze Masken. Kampfstiefel. Keine Gangabzeichen. Das war es, was ihr Angst machte. Die meisten Kriminellen hier trugen ihre Farben offen zur Schau. Nur die gefährlichen versteckten sie. Lena hob langsam die Hände. „Ich habe nichts, was ihr wollt.“ „Oh, Süße“, sagte der größere Mann und trat näher. „Du hast genau das, was wir wollen.“ Das Relikt in ihrer Tasche glühte heiß. Panik lief ihr über den Rücken. Sie trat zurück. „Bitte – ich will keinen Ärger.“ „Dafür ist es zu spät“, zischte der zweite Mann. „Wir haben dich gesucht.“ Ihr Puls raste. Unmöglich. Sie war vorsichtig gewesen. Sie hatte seit Jahren keine Magie mehr eingesetzt. Sie hatte sich nicht einmal erlaubt, so wütend zu werden, dass sie die Kraft spüren konnte. „Wie habt ihr mich gefunden?“, flüsterte sie. „Deine Blutlinie versteckt sich gut“, antwortete der Große, „aber nicht gut genug. Jetzt sei ein braves Mädchen und ...“ Seine Hand umklammerte ihren Arm. Und alles in Lena zerbrach. Eine Hitzewelle stieg aus ihrer Brust auf und brannte sich durch ihre Rippen – wild, elektrisierend, göttlich. Das Relikt in ihrer Tasche pulsierte wie eine kleine Sonne, die zum ersten Mal erwachte. „Nein“, flüsterte sie zitternd. „Nicht schon wieder ...“ Kraft explodierte aus ihr in einer blendenden Schockwelle. Beide Männer wurden nach hinten geschleudert. Die Straßenlaternen flackerten. Der Regen erstarrte für den Bruchteil einer Sekunde in der Luft – und Lenas Augen leuchteten hell, wie geschmolzenes Gold. Dann war es vorbei. Sie stolperte rückwärts gegen die Backsteinmauer und zitterte unkontrolliert. Die beiden Männer lagen bewusstlos – oder tot; sie konnte nicht genau genug hinsehen, um das zu erkennen. Ihr Herzschlag dröhnte in ihren Ohren. Nein, nein, nein, nein – jemand muss es gesehen haben – jemand muss es gehört haben – Ein schriller Piepton ertönte. Lenas Kopf schnappte in Richtung der Quelle. Ein kleines rotes Licht blinkte über der Gasse. Eine Überwachungskamera. Sie zeichnete auf. Sie hatte alles aufgezeichnet. Ihre leuchtenden Augen. Ihre Kraftentfaltung. Ihre Identität. Ihren schlimmsten Albtraum. „Oh Gott“, hauchte sie und wich zurück. „Sie werden es erfahren. Sie werden es alle erfahren ...“ Die Familien. Die Syndikate. Die Jäger. Die Sekten. Jede Mafiafamilie in Shadow City hatte seit Jahren nach einem Erben mit göttlichem Blut gesucht. Gerüchte über den letzten Nachkommen der Vassilis hatten sich wie eine urbane Legende in der Unterwelt verbreitet. Sie hatte diese Legende gerade vor der Kamera bestätigt. Ihr Magen verkrampfte sich. Sie musste weg. Sie musste ... Ein schwarzes Auto kam quietschend am Eingang der Gasse zum Stehen. Keine Polizei. Viel schlimmer. Die Tür schwang auf und ein Mann stieg aus. Groß. Breitgeschultrig. In einen maßgeschneiderten schwarzen Mantel gehüllt, der nach Geld und Gefahr schrie. Sein dunkles Haar war nach hinten gekämmt, sein markantes Kinn lag im Schatten, seine Augen waren hart und kalt wie Silber und durchdrangen den Regen und die Dunkelheit, als gehörten sie ihm. Lena stockte der Atem. Sie kannte ihn nicht. Aber sie wusste, wer er war. Dominic Moretti. Der Erbe des Moretti-Syndikats. Der gefährlichste Mann in Shadow City nach seinem Vater. Und er kam mit langsamen, bedächtigen Schritten auf sie zu, wie ein Raubtier, das sich einem zitternden Tier nähert. Lena wich zurück, bis ihr Rücken an der Wand anstieß. Ihre Hände zitterten so stark, dass sie sie nicht ruhig halten konnte. Dominic zog keine Waffe. Das brauchte er auch nicht. Allein seine Anwesenheit fühlte sich tödlich an. Sein Blick wanderte von den bewusstlosen Männern zu Lena. Zu dem schwachen Goldschimmer, der noch immer von ihrer Haut abging. Er blieb zwei Meter entfernt stehen, Regen tropfte von seinem Mantel, sein Kiefer war angespannt. „Lena Vassilis“, sagte er ruhig. Ihr Blut gefror. Er kannte ihren Namen. „Bleib ... bleib zurück“, flüsterte sie. Dominic neigte leicht den Kopf. „Wenn ich deinen Tod wollte“, sagte er mit einer Stimme, die kühl und glatt wie polierter Stahl war, „wäre er schon eingetreten.“ Das beruhigte sie nicht. Sein Blick heftete sich auf ihren – scharf, analysierend, voller einer Spannung, die sie nicht verstand. „Du hättest ihnen das nicht zeigen dürfen“, sagte er leise. „Ich – ich wollte nicht –“ „Ich weiß.“ Das überraschte sie. Sein Tonfall war nicht spöttisch. Er klang fast … entschlossen. Als hätte er diesen Moment erwartet. Dominic streckte seine Hand aus. „Komm mit mir.“ „Nein.“ „Du hast keine Wahl.“ Er trat näher. „Jede Familie in dieser Stadt ist hinter dir her. Gerade jetzt. Mein Vater eingeschlossen. Du wirst die Nacht nicht alleine überleben.“ Lenas Kehle schnürte sich zusammen. Er hatte recht. Ihr Fehler war fatal. Aber mit ihm gehen? Das war noch schlimmer. Das Moretti-Syndikat war skrupellos. Herzlos. Machtgierig. Wenn sie ihre Magie wollten ... „Ich bin nicht deine Gefangene“, flüsterte sie. Dominic presste die Kiefer aufeinander. „Dann betrachte es als Schutz.“ „Du meinst Kontrolle.“ Ein Muskel zuckte in seiner Wange. „Nenn es, wie du willst. Aber wenn du hier bleibst ...“ Er brach ab. Das Geräusch von Schritten hallte am Ende der Gasse wider. Sechs … sieben … vielleicht mehr. Schwarze Silhouetten tauchten aus dem Regen auf. Ein weiteres Syndikat. Sie hatten sie bereits gefunden. Dominic drehte sich um und zog mit bedächtiger Präzision eine Waffe aus seinem Mantel. Dann blickte er über seine Schulter zu ihr zurück. „Die Zeit ist um, Lena.“ Seine kalten silbernen Augen trafen auf ihre leuchtend goldenen. „Bleib hinter mir.“ Sie wollte nicht. Sie traute ihm nicht. Aber die Männer, die sich näherten, waren nicht gekommen, um zu reden. Dominic richtete seine Waffe auf sie. Die Soldaten des Syndikats traten ins Blickfeld – und einer von ihnen rief: „Da ist sie! Die Göttin!“ Lenas Herz schlug ihr bis zum Hals. Dominics Gesichtsausdruck veränderte sich – er verhärtete sich zu etwas Tödlichem. Er gab den ersten Schuss ab. Es gab eine Schießerei. Die Gasse wurde von Mündungsblitzen erhellt. Lena tauchte hinter einen Müllcontainer, während die Kugeln vom Metall abprallten. Dominic bewegte sich wie ein lebendiger Schatten: präzise, tödlich, unaufhaltsam. Er streckte einen Angreifer nach dem anderen nieder, ohne jemals zu verfehlen oder zu zögern. Aber es kamen immer mehr. Zu viele. Lena presste ihre Hände gegen ihre Schläfen, Panik stieg in ihr auf. Verliere nicht die Kontrolle. Verliere nicht die Kontrolle. Nicht – Eine Kugel schoss an ihrer Schulter vorbei und streifte ihre Haut. Sie schnappte nach Luft. Der Schmerz flammte auf – – und ihre Kraft schwoll als Reaktion darauf an. Magie rauschte durch ihre Adern, heiß, blendend, unmöglich zu bändigen. „Lena!“, schrie Dominic und drehte sich zu ihr um – Zu spät. Eine zweite Schockwelle ging von ihrem Körper aus. Alle Angreifer wurden nach hinten geschleudert. Einschließlich Dominic. Er schlug hart auf dem Boden auf und rutschte über den nassen Asphalt. Lena starrte entsetzt auf das, was sie angerichtet hatte. Rauch stieg aus den rissigen Wänden auf. Der Regen prasselte gegen das schwache Leuchten, das noch immer von ihrer Haut ausging. Dominic rappelte sich langsam auf, die Augen weit aufgerissen – nicht vor Angst, sondern aus einem anderen Grund. Ehrfurcht. Erkenntnis. Etwas Uraltes. „Heilige Scheiße …“, flüsterte er mit unregelmäßigem Atem. „Es ist wahr.“ Lena zitterte. „Komm nicht näher.“ Aber Dominic stand auf und starrte sie an, als wäre sie das atemberaubendste – und gefährlichste – Wesen, das er je gesehen hatte. „Du bist nicht nur von göttlichem Blut“, murmelte er. „Du bist die letzte Vassilis-Göttin.“ Lena schüttelte den Kopf. „Hör auf – sag das nicht –“ „Das bedeutet“, sagte Dominic leise und trat auf sie zu, „dass keine Familie aufhören wird, bis du ihnen gehörst.“ Ein Blitz zuckte über der Gasse. Dominic streckte erneut seine Hand aus, seine Stimme war leise und eindringlich: „Lena … komm mit mir. Jetzt.“ Sie starrte ihn an. Seine Hand. Den Regen, der über sein markantes Kinn lief. Die Leichen um sie herum. Auf das leuchtende Licht, das von ihrer Haut verschwand. Dann – hallte eine neue Stimme von hinten. Eine Stimme, die sie erkannte. „Gut gemacht, mein Sohn.“ Lenas Blut gefror. Dominic erstarrte. Eine große Gestalt trat durch den Rauch und Regen. Don Moretti. Dominics Vater. Der gefürchtetste Mann in Shadow City. Flankiert von Dutzenden bewaffneter Soldaten. Seine Augen funkelten triumphierend, als er Lena ansah. „Die Göttin gehört uns.“ Dominic flüsterte entsetzt: „Vater … nein.“ Lena stockte der Atem. Don Moretti hob eine Hand und zeigte auf sie. „Bringt sie zu mir.“ Dominic stellte sich vor sie. „Nein.“ Der Gesichtsausdruck seines Vaters verdüsterte sich. „Du wagst es, mir zu widersprechen?“ Dominic bewegte sich nicht. Er blinzelte nicht. Er wandte seinen Blick nicht ab. Und Lena wurde klar – Das war keine Rettung. Kein Zufall. Das war Krieg. Don Morettis Soldaten hoben ihre Waffen – Der Regen erstarrte in der Luft – Lenas Relikt glühte heiß in ihrer Tasche – Dominic griff nach ihr – Und die Erde unter ihnen barst mit Gewalt, als Lenas Magie unkontrolliert hervorbrach – Alles wurde weiß.

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