Elara Das goldene Licht des Nachmittags filtert durch die dicken Vorhänge und zeichnet warme Streifen auf das dunkle Parkett. Ich knie bereits auf dem Bett, die Hände auf meinen Oberschenkeln abgelegt, die Haut empfindlich unter der Berührung des kühlen Bettlakens. Die Luft ist schwer, geladen mit elektrischer Spannung, wie vor einem Gewitter. Ich habe den Nachmittag damit verbracht, weitere Fragebögen auszufüllen, Seiten voller Fragen nach meinen Grenzen, meinen Wünschen, meinen Ängsten, aber jetzt ist das alles nur noch eine ferne Erinnerung. Der wahre Test beginnt. Die Tür öffnet sich geräuschlos. Kael tritt ein, und der gesamte Raum scheint sich um ihn herum zusammenzuziehen. Groß, breitschultrig, gekleidet in enge schwarze Hose und ein offenes Hemd, das den Blick auf einen skulptur

