Elara Das Bewusstsein kehrt in Wellen zurück, langsam und schwer. Zuerst der Geruch. Es ist nicht mehr das Sandelholz und Leder von Kaels Zimmer, sondern das Reine, das Neutrale meiner eigenen Laken. Dann die Empfindung. Ein dumpfer, flächendeckender Schmerz, wie ein riesiger blauer Fleck auf meiner gesamten Haut. Und schließlich die Erinnerung. Hell, brennend, auf meiner linken Hüfte brennend. Ich drehe mich langsam um, ein unterdrücktes Stöhnen entweicht meinen Lippen. Das Tageslicht, zu grell, verletzt meine Augen. Ich blinzle mehrmals und kämpfe darum, mich in der Realität meiner stillen Wohnung zu verankern. Die Stille. Das ist es, was mich am meisten trifft. Das Fehlen seines gleichmäßigen Atems neben mir. Das Fehlen der Schwere seines Blickes. Ich bin zu Hause, er hat mich letzte

