Kapitel 27 – Die Überreste Meiner Selbst

1147 Words

Elara Der Schlaf war ein bodenloser Schacht gewesen, ein bleiernes Nichts, in dem mein erschöpfter Geist versunken war. Ich erwache in meinen eigenen Laken, in dem weitläufigen, stillen Raum der Penthouse-Suite. Das Morgenlicht, gedämpft durch die elektrischen Jalousien, streichelt den Marmorboden. Für einen Augenblick, nur einen Herzschlag lang, gibt es nur die verträumte Ruhe des Erwachens. Dann kehrt die Erinnerung zurück. Eine Flutwelle. Die Schwärze der Augenbinde. Die Seide. Seine Stimme. Der Schwindel der nicht identifizierbaren Empfindungen. Der Schrei, der sich aus meiner Kehle gerissen hatte, als mein Körper meinen Geist verraten und auf sein Geheiß hin in Lust versunken war. Das Gefühl der Auflösung, nur noch ein Gefäß zu sein. Ein heftiger Schauer durchläuft mich, und ich p

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