Kapitel 18: Die Wahl

1087 Words

Elara Der Schlaf war kein Zufluchtsort, sondern ein Schlachtfeld. Mein Körper, gewaschen und der Unbeweglichkeit des riesigen Bettes überlassen, zitterte innerlich weiter. Fragmente des Abends tanzten hinter meinen geschlossenen Lidern: die Dunkelheit, die anonymen Hände, die Stimme von Kael, das Gefühl, mich unter Leas Fingern in einen Schrei zu entleeren, die brutale Verletzung, und dann... das warme Wasser, der sanfte Waschlappen, seine Augen im Halbdunkel. Der Abgrund. Ich wachte mehrere Male auf, das Herz wild klopfend, und suchte im fremden Zimmer nach Beweisen, dass all das wirklich war. Das Morgenlicht filtert durch die schweren Vorhänge und zeichnet goldene Strahlen in die Dunkelheit. Es streichelt meine Augenlider und reißen mich langsam aus dem wachen Albtraum. Jeder Muskel sc

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