Caleb sagte nichts. Denn das war keine Kapitulation. Das war Strategie. Sie glitt anmutig vom Bett, ihre Bewegungen waren fließend, als sie näher trat, blieb knapp vor ihm stehen und ließ ihren Blick noch einmal über sein Gesicht gleiten. „Gib mir ein bisschen Zeit, mich zurechtzufinden“, sagte sie, ihre Stimme klang jetzt sanfter, fast schon erfreut. „Ich werde dafür sorgen, dass es sich lohnt.“ Caleb neigte leicht den Kopf. „Lass dir Zeit.“ Und einfach so – Sie drehte sich um. Und ging aus seinem Zimmer. Die Tür fiel hinter ihr zu. Es kehrte wieder Stille ein. Und in dem Moment, als das geschah – brach Calebs Fassung zusammen. „Genug, Chaos, ich kann dich nicht bei jedem Schritt bekämpfen“, knurrte er leise vor sich hin, fuhr sich mit der Hand durch die Haare, während er si

