Viktor erstarrte. Er ließ sein Kinn los, das er gut zehn Minuten lang gehalten hatte, und schluckte mit klopfendem Herzen. „Du bist... du bist mein Märchenprinz, den ich mir als kleines Mädchen unter meiner Decke vorgestellt habe. Ich habe dich vom ersten Augenblick an geliebt. Ich bereue es nicht, dich gebeten zu haben, mit mir Liebe zu machen.“ Sie wischte sich die Tränen weg und fuhr fort. „Als du in jener Nacht gingst, hoffte ich, dass du mich nicht vergessen würdest; ich wünschte mir, dass du mich rettest, und das hast du getan.“ Sie lächelte durch ihr von Tränen makelloses Gesicht. „Ich liebe dich, Viktor. Ich liebe es, wenn du die Stirn runzelst, wenn du verärgert bist. Ich liebe deine Bipolarität... denn falls du es noch nicht wusstest: das bist du“, sagte sie schniefend. Vik

