Kapitel 6 (In ihrem Traum)

1300 Words

In diesem Traum gab es einen heftigen Regenguss, und Mira saß auf einer Bank an einem einsamen Ort. Ihr Körper war nass vom Regen, der auf ihrer Haut herunterlief, und genauso wie der Regen an ihrem Körper entlangfloss, so liefen auch die Tränen aus ihren Augen. Es gab nichts als einen Baum in dieser Umgebung, und der Boden, auf dem ihre Füße standen, war von grünem Gras bedeckt, das ständig von Nebel umhüllt war. Es war niemand bei ihr an diesem Ort, niemand außer ihr und ihrem schmerzhaften Selbst. Doch dann hörte sie das Geräusch von Schritten, die sich näherten. Sie hob ihr Gesicht, um zu sehen, konnte aber nichts erkennen, da der dichte Nebel die gesamte Terrasse bedeckte. Die Schritte kamen schließlich zum Stillstand, und sie konnte die Anwesenheit von jemandem spüren, der sehr nah

Free reading for new users
Scan code to download app
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Writer
  • chap_listContents
  • likeADD