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Der Klang der Geheimnisse

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Doch Julian ist nicht das Monster, das sie erwartet hat. Er ist ein Mann, der in ihrem Schweigen Frieden findet, und während der Ehering an ihrem Finger immer schwerer wird, erkennt Elena, dass das Lauteste im Haus ihr eigenes Herz ist – und die Wahrheit, die sie nicht aussprechen darf.CharakterisierungElena Vance (Die Spionin): Beobachtungsstark, schlagfertig und eine leidenschaftliche Verfechterin der Unterlegenen. Sie nutzt eine „Verletzlichkeit“ (ihren vorgetäuschten Mutismus) als Schutzschild, hat jedoch Schwierigkeiten, als sie erkennt, dass ihr Schweigen Julian tatsächlich dazu bringt, sich ihr gegenüber zu öffnen.Julian Vane (das Ziel): Ein Milliardär, der in einer Welt voller Lärm, Verhandlungen und Verrat lebt. Er wünschte sich eine „stille“ Ehe, weil er es leid ist, manipuliert zu werden. Er ist brillant, einsam und besitzt einen trockenen Humor, den er nur seiner „schweigenden“ Frau offenbart.Die Handlung im Überblick1. ExpositionWir sehen, wie Elenas Welt zusammenbricht. Die Zeitung ihres Mentors ist am Ende. Sie entdeckt den Fusionsvertrag „Thorne-Vane“. Wir sehen, wie sie zu Vivienne „wird“ – wie sie Gebärdensprache lernt, den „leeren“ Blick der Reichen einübt und alle Verbindungen zu ihrem bisherigen Leben abbricht.2. Auslösendes EreignisDas Eheversprechen: Die Hochzeit ist eine kühle, nüchterne Angelegenheit. Als es an der Zeit ist, „Ja, ich will“ zu sagen, nickt Elena lediglich und unterschreibt das Register. Als sie das Penthouse betreten, wird ihr klar: Sie ist nun rechtlich an einen Mann gebunden, den sie ruinieren will, und sie kann kein einziges Wort sagen, um sich zu verteidigen.3. Steigende HandlungDie erste Nacht: Julian sagt ihr, er erwarte keine Liebe, sondern nur „Diskretion“. Sie leben in einem Zustand hochgespannter Höflichkeit.Die Ermittlungen: Elena verbringt ihre Nächte damit, mithilfe von „Viviennes“ Zugang Keylogger in Julians Heimbüro zu platzieren. Sie findet Dateien, die nicht zum Bild des „Bösewichts“ passen – sie sieht, wie er Mitarbeiter schützt und gegen einen undurchsichtigen Vorstand kämpft.Die Intimität der Stille: Ohne zu sprechen entwickeln sie eine Sprache der Gesten. Eine gemeinsame Tasse Kaffee, eine Hand auf der Schulter. Julian beginnt, ihr von seinem Druck zu erzählen, in der Annahme, seine Geheimnisse seien sicher. Elena fühlt sich wie eine Verräterin.4. HöhepunktElena findet den „rauchenden Colt“, aber es ist nicht das, was sie dachte. Julians Vater ist derjenige, der die Verbrechen begeht; Julian ist der Whistleblower. Gerade als sie im Begriff ist, die Festplatte zu stehlen und zu fliehen, stürmen die Handlanger von Julians Vater herein oder es kommt zu einer rechtlichen Krise. Elena muss sich entscheiden: die „Vivienne“-Maske aufbehalten und zusehen, wie Julian untergeht, oder sich zu Wort melden, um ihn zu retten und ihre Lüge zu enthüllen. Sie schreit eine Warnung, die das monatelange Schweigen durchbricht.5. WendungJulian ist nicht überrascht. Er verrät, dass er schon seit den Flitterwochen wusste, dass sie nicht die echte Vivienne war. Ihm waren ihre „journalistischen Augen“ aufgefallen – sie hatte seine Unterlagen mit Gier und nicht mit Langeweile betrachtet. Er ließ sie bleiben, weil sie die erste Person seit Jahren war, die ihm tatsächlich zuhörte, auch wenn er wusste, dass sie eine Spionin war.6. AuflösungDie „Ehe“ war wegen des Identitätsbetrugs nie rechtskräftig, aber die Verbindung ist echt. Sie nutzen Elenas journalistische Fähigkeiten und Julians Ressourcen, um seinen Vater auf legalem Wege zu Fall zu bringen. Die Geschichte endet damit, dass Elena wieder bei einer neuen, unabhängigen Zeitung arbeitet und Julian ihr ernsthaft den Hof macht – diesmal, während ihre Stimme wieder vollständig intakt ist.

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Kapitel Eins: Die Tinte und der Altar
Der Duft einer neuen Ehe, so stellte sich heraus, erinnerte weniger an Rosen als vielmehr an edles Leder und Ozon. Der Innenraum des Maybachs war ein schalldichter Tresor, der sie vom Getöse Manhattans und dem hektischen Klicken der Paparazzi abschirmte, die gerade Zeugen der „Fusion des Jahrhunderts“ geworden waren. Elena Vance – nun rechtlich, oder zumindest auf dem Papier, Vivienne Vane – saß so weit in der Ecke des cremefarbenen Ledersitzes, wie es die Gesetze der Physik zuließen. Ihre Kehle schmerzte. Es war ein körperlicher, pulsierender Krampf, das Ergebnis von drei Stunden erzwungenem Schweigen und einem Leben als Frau, die von ihrer Zunge und ihrer Feder lebte. Sie wollte schreien. Sie wollte ein Glas Wasser verlangen. Sie wollte dem Mann, der einen Meter entfernt saß, sagen, dass sein Vater ein Geier und sein Unternehmen ein Krebsgeschwür sei. Stattdessen glättete sie den schweren Seidenstoff ihrer Ärmel und blickte aus dem getönten Fenster. „Du kannst jetzt atmen, Vivienne“, sagte Julian. Seine Stimme war ein tiefer, resonanter Bariton – die Art von Stimme, die klang, als gehöre sie in einen Sitzungssaal oder einen Beichtstuhl. Er sah sie nicht an. Er war damit beschäftigt, sein Smokingjackett aufzuknöpfen, seine Bewegungen präzise und müde. Elena rührte sich nicht. Sie konnte es nicht. Laut der Akte, die sie praktisch auswendig gelernt hatte, hatte Vivienne Thorne seit einem Kindheitstrauma nicht mehr gesprochen. Schweigen war Elenas einzige Rüstung. Sie sah ihn an und ließ ihre Augen weit und „leer“ wirken, so wie sie es vor dem zerbrochenen Spiegel in ihrer Einzimmerwohnung geübt hatte. Julian wandte endlich den Kopf. Seine Augen hatten die Farbe des Atlantiks vor einem Sturm – kalt, tief und undurchschaubar. Er erwiderte ihren Blick, und für einen Moment durchfuhr Elena ein Schauer purer, unverfälschter Angst. Er sah nicht aus wie ein Mann, der sich gerade eine Frau gekauft hatte. Er sah aus wie ein Mann, der gerade in eine Falle getappt war und darauf wartete, dass sich die Kiefer schlossen. „Der Ring“, sagte er und nickte in Richtung ihrer Hand. „Ist er zu eng?“ Elena blickte auf ihre linke Hand hinunter. Der Diamant war ein fünfkarätiges Monster, das sich wie ein Bleigewicht anfühlte. Er war kalt auf ihrer Haut, ein physisches Zeichen ihrer Täuschung. Sie schüttelte langsam den Kopf, eine einzige, kontrollierte Bewegung. „Gut“, sagte Julian und lehnte sich zurück. Er roch nach Sandelholz und dem scharfen, metallischen Geruch der Stadt. „Ich weiß, dass das nicht deine Entscheidung war. Es war auch nicht meine. Aber die Anwälte sind zufrieden, die Aktien haben sich stabilisiert, und die Vorstellung ist für heute vorbei.“ Er griff in die Türtasche und holte ein kleines, in Leder gebundenes Notizbuch und einen schweren Füllfederhalter hervor. Er hielt sie ihr hin. „Wenn du irgendetwas brauchst – was auch immer –, schreib es auf. Man hat mir gesagt, du bevorzugst Elena nahm das Notizbuch entgegen. Ihre Finger streiften seine, und diese Berührung war wie ein elektrischer Schlag, ein scharfer Funke, der ihr den Atem stocken ließ. Sie zog sich schnell zurück, ihr Herz hämmerte gegen ihre Rippen wie ein gefangener Vogel. Er ist das Ziel, ermahnte sie sich. Er ist der Mann, der den Befehl unterzeichnet hat, „The Chronicle“ zu begraben. Er ist der König aus Glas und Stahl, der glaubt, Menschen seien nur Posten in einer Bilanz. Sie schlug das Notizbuch auf. Das Papier war d**k, cremefarben und viel zu elegant für die Lügen, die sie gleich erzählen würde. Sie spürte das Gewicht ihres Geheimnisses wie einen Stein im Mund. Jeder Instinkt, den sie als Journalistin hatte, schrie sie an, die Wahrheit herauszufinden, doch zum ersten Mal in ihrer Karriere war die Wahrheit das Einzige, was sie töten konnte. Sie schrieb drei Worte in einer zarten, schrägen Schrift, die nicht ihre eigene war: Danke, Julian. Sie reichte es ihm zurück. Er las es, sein Gesichtsausdruck blieb unverändert, doch sie bemerkte, wie sein Daumen über der Tinte verweilte. „Dank mir nicht“, sagte er leise, während sein Blick auf ihren Hals fiel, wo ihr Puls sichtbar pochte. „Ich vermute, wir beide werden dieses Schweigen sehr bald als sehr laut empfinden.“ Die Limousine bog auf die Fifth Avenue ab und glitt auf den Glasturm zu, der ihr vergoldeter Käfig sein sollte. Elena umklammerte das Notizbuch, ihre Knöchel waren weiß. Sie war in die Höhle des Löwen getreten. Jetzt musste sie nur noch sicherstellen, dass sie keinen Laut von sich gab, bis sie ihm alles genommen hatte. Die Luft im Penthouse ist noch dünner als im Auto. Sollen wir ihnen über die Schwelle ihres neuen Zuhauses folgen oder uns in Elenas erste Nacht der „Überwachung“ stürzen, während Julian schläft?

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