Kapitel 14 – Freundschaftsmaske

696 Words

„Bist du gut nach Hause gekommen?“ Ich lag auf meinem Bett und hielt mein Handy an mein Ohr. Wir hatten uns darauf geeinigt, dass wir nach dem Abendessen noch telefonieren wollten und vielleicht auch überlegten, ob wir morgen irgendetwas zusammen unternehmen würden. „Ja, keine Sorge. Ich habe mich von den dunklen Ecken ferngehalten und bin vor jedem Fremden geflohen, der sich mir genähert hatte.“ Deine Stimme zeigte, dass du es nur scherzhaft meintest, was mich leicht verletzte. Ich machte mir Sorgen, vor allem nachdem ich wusste, was dir schon einmal passiert war. Irgendwie fand ich den Gedanken nicht unbedingt verlockend, dass man dich wieder ins Krankenhaus prügeln könnte. „So bist du ein braver Junge“, stieg ich dennoch auf dein Spiel ein, um zu verbergen, wie verletzt ich war. Ich

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