Kapitel 15 – Heimliche Linie

552 Words

Ich konnte nicht anders, als aufzulegen, und ließ dir kurz darauf die Nummer zukommen. Immer wieder hattest du versucht mich anzurufen, doch ich hatte dich nur weggedrückt. Es tat so weh, zu wissen, dass du dich mit einem Mädchen trafst, das eindeutig Interesse an dir hatte. Das war so lächerlich. Wie gerne würde ich es in die Welt hinaus brüllen, dass du mir gehörtest und niemand seine Finger an dich legen durfte? Doch es kam nur ein leises Wimmern aus meiner Kehle, als ich mich enger zusammenrollte und versuchte die Verzweiflung in meinem Inneren zu bekämpfen. Ich wusste, dass du schwul warst und mit Mädchen eigentlich nichts am Hut hattest, doch ich hatte auch deine Angst gespürt, wenn es um deine Sexualität ging. Du wärst dazu in der Lage eine Scheinbeziehung zu führen, nur um friedl

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