Alpha Kael POV: Das Mondlicht strömte durch die hohen Fenster herein und sammelte sich wie verschüttetes Wasser silbern auf dem Boden. Seit sie aus dem Ritual geflohen war, lief ich auf und ab, meine nackten Füße zeichneten immer denselben engen Weg auf dem Teppich nach. Mein Wolf schlich unruhig und ungeduldig in mir herum, jeder Muskel meines Körpers war angespannt. Die Verbindung war jetzt lebendig und pochte unter meiner Haut mit einem gleichmäßigen, unerbittlichen Rhythmus. Unter dem Blutmond war sie stark gewesen, aber die Entfernung hätte sie eigentlich abschwächen müssen. Das tat sie jedoch nicht. Wenn überhaupt, verstärkte die Distanz zwischen uns nur den Schmerz. Ich wollte sie markieren. Ich wollte meine Zähne in die weiche Haut ihres Halses versenken und spüren, wie sie sich

