Ohnmachtsängste

1307 Words

Faye machte sich um 19 Uhr fertig, um Hunter, Phillips älteren Bruder, zu treffen. Sie trat in die kühle Abendluft hinaus, ihre Hände waren kalt. Auf dem Weg rief sie ihn an. „Hallo, Hunter. Mein Handy-Akku ist fast leer“, sagte sie. „Bitte sag mir, was du trägst, damit ich dich erkennen kann, wenn ich ankomme.“ Hunters Stimme war ruhig. „Mach dir keine Sorgen. Du wirst mich erkennen, sobald du mich siehst.“ Die Leitung brach ab, genau in dem Moment, als ihr Bildschirm schwarz wurde – der Akku war leer. Sie starrte auf das dunkle Display und steckte das Handy mit einem Seufzer zurück in ihre Tasche. In der Zwischenzeit rief Hunter Phillip an. Phillip nahm ab. „Hallo.“ Hunters Ton war glatt. „Wie geht’s dir? Wie war dein Tag?“ Phillips Stimme wurde hart. „Lass den Unsinn, Hunter. Wan

Free reading for new users
Scan code to download app
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Writer
  • chap_listContents
  • likeADD