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Eine zweite Chance auf Rache

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Blurb

Du gehörst mir, sagte er mit fester Stimme und packte meinen Hals mit seinen starken Armen. Ich wurde wütend und rief: „Lass mich los!“ Doch er hielt mich nur noch fester.

„Du hast mich nie wirklich geliebt“, sagte ich mit zitternder Stimme. „Du hast mich nur benutzt.“

Er sagte: „Ich habe dich geliebt, Faye. Ich liebe dich noch immer.“

Dann küsste er mich hart. Und obwohl er mir so viel Schmerz zugefügt hatte, wurde mein Körper schwach unter seiner Berührung.

Fayes Leben endet in Verrat und gebrochenem Herzen – nur damit sie ein Jahr in der Vergangenheit wieder erwacht, genau an dem Tag, an dem sie ihr Hochzeitskleid aussuchen sollte. Mit den Erinnerungen an eine tragische Zukunft ist sie fest entschlossen, sich an denen zu rächen, die ihr Leid zugefügt haben.

In ihrem früheren Leben ertrug Faye eine lieblose Ehe, grausame Manipulation durch ihre Stiefmutter Josey und den ultimativen Verrat durch ihren Ehemann Desmond und ihre Schwester Tila. Ihr Tod, geplant von den Menschen, denen sie am meisten vertraute, hinterlässt sie voller Bitterkeit und einem einzigen Wunsch: Rache.

Nun, wieder zum Leben erweckt, ergreift sie die Chance, ihre Pläne zu durchkreuzen und einen neuen Weg zu gehen.

Nachdem sie ihre Verlobung mit Desmond gelöst hat, verbündet sich Faye mit Phillip, dem geheimnisvollen Erben der Becker Group, in einer Vertrags­ehe, um ihre Schwester Tila zu treffen und zurückzuschlagen.

Was als berechnete Partnerschaft für ihre Rache beginnt, entwickelt sich zu einer tiefen und unerwarteten Liebe.

Kann sie die Rache loslassen, um die Liebe und das Glück anzunehmen, das sie nie für möglich gehalten hätte?

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Die Trennung
FAYES SICHT Es hätte ein Tag der Freude sein sollen. Ein Tag voller Licht. Der Anfang von etwas Schönem. Doch als ich vor dem großen Spiegel stand und mich in dem reinen, weißen Hochzeitskleid betrachtete, spürte ich nur einen festen Knoten in meinem Magen. Das Kleid war wunderschön… Die Spitze schmiegte sich perfekt an meinen Körper, der Stoff glitzerte im Licht, und die lange Schleppe zog sich elegant hinter mir her. Aber ich sah das alles nicht. Ich sah nur eine Lüge. Das hier sollte der Beginn meines „für immer glücklich“ sein, der Tag, an dem ich mich entschieden hätte, mein Leben mit Desmond zu teilen. Ich hätte aufgeregt sein sollen, voller Erwartung. Doch stattdessen fühlte ich mich, als würde ich ersticken. Gefangen in einem goldenen Käfig, den ich mir selbst gebaut hatte. Ich blickte zu Desmond hinüber. Er saß gelassen auf einem weichen Stuhl im Ankleideraum, seine Augen ruhig auf mich gerichtet. Sein Gesicht zeigte keine Regung, seine Haltung war entspannt. So sieht kein Mann aus, der kurz davor steht, die Frau zu heiraten, die er angeblich liebt. Nein. Es war der Blick eines Mannes, der nur darauf wartete, welche Kleidauswahl ich treffen würde—welche seinem Bild der perfekten Braut am besten entsprach. Mein Herz raste. Alles fühlte sich schwer, erdrückend an. So lange hatte ich in einem Nebel gelebt, mir eingeredet, dass Desmond der Richtige sei. Aber jetzt, in diesem Kleid, mit meiner scheinbar festgelegten Zukunft vor mir, war die Wahrheit unübersehbar. Er liebte mich nicht. Er hatte mich nie geliebt. Und das Schlimmste? Es kümmerte ihn nicht einmal. Tila. Der Name, der mich verfolgte. Der Name, der immer wie ein dunkler Schatten hinter mir schwebte. Desmonds wahre Liebe war nicht ich—es war meine Schwester, Tila. So lange war ich blind gewesen, so bereit, die Rolle der perfekten Verlobten zu spielen. Doch jetzt ergab alles Sinn. Jedes Mal, wenn er sich zurückzog, wenn er meinem Blick auswich, wenn er Ausreden fand, mich nicht zu küssen oder zu berühren—es lag daran, dass sein Herz nie mir gehörte. Es gehörte ihr. Ich atmete tief durch und sah auf den Blumenstrauß in meinen Händen. Die weißen Lilien fühlten sich wie ein schlechter Witz an. Ich konnte die leisen, begeisterten Stimmen anderer Bräute im Laden hören, die von ihren Hochzeitsträumen schwärmten. Aber ich träumte nicht mehr. Ich war wach. Und ich war fertig. Langsam ging ich auf Desmond zu. Meine Absätze klackten laut auf dem glänzenden Boden. Er sah nicht einmal auf. Er bemerkte nicht, wie sich mein Gesicht verändert hatte. Er war zu sehr damit beschäftigt, das Kleid zu begutachten, wie perfekt es wohl den Gästen erscheinen würde. Der Strauß wurde schwerer in meiner Hand. Ohne zu zögern, schlug ich ihn mit voller Wucht auf seinen Kopf. „Faye!“ Desmond riss die Augen auf, sprang zurück und fasste sich an den Kopf. Sein Gesicht war eine Mischung aus Schmerz und Verwirrung. Aber das war mir egal. Ich kümmerte mich nicht um seine Überraschung oder sein Schauspiel. „Du hast mich nie geliebt“, sagte ich, meine Stimme klar und ruhig. „Du hast dich nie um mich gekümmert. Du wolltest mich nur, um Tila näherzukommen.“ Desmond öffnete den Mund, aber es kam kein Laut heraus. Er starrte mich einfach an—schockiert, sprachlos. Seine Hand bewegte sich zu der Stelle, an der der Strauß zerbrochen war. Blumen lagen überall auf dem Boden. „I-Ich verstehe nicht…“ stammelte er, als er aufstand. Sein Gesicht jetzt blass, panisch. „Faye, was redest du da? Ich—I-ich liebe dich.“ „Nein, tust du nicht“, schnitt ich ihm scharf das Wort ab. „Du hast mich nie geliebt. Du liebst meine Schwester. Du hast sie immer geliebt.“ Desmond machte einen Schritt auf mich zu, verzweifelt, doch ich wich nicht zurück. Meine Hände zitterten, aber nicht vor Angst. Vor Wut. Vor Befreiung. Ich war endlich fertig mit ihm. Mit allem. Sein Gesicht wurde noch blasser. Seine Augen wanderten nervös durch den Raum. „Faye… bitte, hör mir zu“, sagte er leise, flehend. „Ich—“ „Spar es dir“, fauchte ich. „Nichts, was du sagst, macht das besser. Du hast mich von Anfang an belogen. Das Mindeste wäre Ehrlichkeit gewesen.“ Er streckte die Hände nach mir aus, als wollte er die Situation beruhigen. „Faye, bitte. Ich weiß, ich habe Fehler gemacht, aber ich wollte nur meine Familie retten. Ich musste das tun. Du verstehst es nicht. Ich hatte keine Wahl.“ „Deine Familie retten?“ Ich lachte bitter. „Du wolltest mich heiraten, weil du dachtest, ich wäre dein Weg zu einem besseren Leben. Du wusstest, Tila würde niemals einen Mann wie dich heiraten, weil du arm bist. Also dachtest du, wenn du mich heiratest, kannst du trotzdem in ihrer Nähe sein. Armselig.“ Er sank auf die Knie. Sein Gesicht war voller Scham. Aber ich fühlte nichts. Kein Mitleid. Keine Wärme. Nur klare Erkenntnis. „Faye“, flehte er. „Bitte… Es tut mir leid. Ich wollte nicht allein enden. Ich wollte nicht für immer in diesem Pub arbeiten. Tila würde mich nie wollen. Aber mit dir… mit dir hatte ich eine Chance. Eine Chance, in ihrer Nähe zu bleiben.“ Mir wurde schlecht. Jede Faser in mir schrie, ihn zu verlassen und niemals zurückzublicken. Aber ich brauchte einen letzten Schritt. Einen Abschluss. Mein Blick fiel auf das Hochzeitskleid an der Stange neben uns. Ohne nachzudenken, griff ich nach der Schere vom Tresen. Der Klang des reißenden Stoffes hallte laut durch den Raum. Ich riss das Kleid mit einer Wut auseinander, die ich nicht einmal kannte. Der seidig glatte Stoff zerfetzte in meinen Händen, fiel wie Fetzen Schnee zu Boden. Desmond sah entsetzt zu, wie das Kleid, das er mit mir ausgesucht hatte, zerstört wurde. Aber es ging nicht um das Kleid. Es ging um meine Freiheit. Um das Durchtrennen der Fesseln, die mich an ihn gebunden hatten. An eine Zukunft, die nie wirklich meine war. Ich drehte mich zu ihm um, die Schere immer noch in der Hand, die Überreste des Kleides zu meinen Füßen. „Das war’s, Desmond“, sagte ich ruhig. „Du wirst mich nicht heiraten. Nicht jetzt. Nicht jemals.“ Ich wusste nicht, dass Tila sich hinten im Laden versteckt hatte—und jede einzelne Sekunde mitgehört hatte. Sie hatte sich perfekt verborgen gehalten. Unentdeckt. Lauschend. Zeugin von allem.

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