Eingesperrt

1143 Words

Phillip nahm ein Haarband vom Tisch und zog mein Haar sanft nach hinten, befestigte es mit Leichtigkeit. Diese einfache Geste überraschte mich. Für einen Moment erstarrte ich. Eine Erinnerung tauchte auf, die von dem Tag stammte, an dem ich gestorben war. Damals raste mein Leben an meinen Augen vorbei, eine Sammlung von Szenen, die vorbeiflog. Aber keine von ihnen ließ mich warm fühlen. Keine von ihnen hielt Glück bereit. Es traf mich in diesem Moment. Als ich vorher lebte, hatte ich nie einen Moment, den es wert gewesen wäre, ihn zu vermissen. Das musste sich ändern. Dieses Mal wollte ich anders leben. Wir unterhielten uns eine Weile danach. Phillips Stimme war eine konstante Präsenz, während ich spürte, wie mein Körper schwer wurde vor Schlaf. Ich kämpfte dagegen an, doch die Wärm

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