Hoffnung

907 Words

Das Schloss klickte. Die Tür quietschte, als sie sich öffnete. Phillip stand dort, schwer atmend, sein Hemd staubig. Fayes Herz pochte heftig. Er war gekommen. Er war wirklich gekommen. „Du bist… hier“, flüsterte ich, meine Stimme zitterte. Phillip lächelte nicht. Seine Augen huschten durch den dunklen Raum – der zerbrochene Stuhl, das gesprungene Fenster, der staubige Boden. Der Raum, in den Josey mich eingeschlossen hatte. „Bist du verletzt?“ fragte er. Ich schüttelte langsam den Kopf. Ohne ein Wort trat Phillip vor und hielt mir seine Hand hin. Ich zögerte nicht. Ich ergriff sie. Sein Griff war warm und stark. Er ließ mich sicher fühlen. Er führte mich aus dem Raum, den Flur hinunter, vorbei an Joseys perfektem Garten. Die Rosen blühten, rot und scharf mit Dornen. Genau wie sie.

Free reading for new users
Scan code to download app
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Writer
  • chap_listContents
  • likeADD