ALINA
Es war unsere letzte Nacht auf Mallorca. Die vergangenen drei Tage waren die glücklichsten meines Lebens gewesen. Sonne, Lachen und Liebe. So viel Liebe.
Ich hatte mich früh fertig gemacht und war in die Hotelbar hinuntergegangen, um mich mit Clara zu treffen. Nachdem ich Moritz zwei Stunden lang nicht gesehen hatte, konnte ich es keine Sekunde länger ohne ihn aushalten. Meinen Zimmerschlüssel hatte ich absichtlich liegen lassen.
Klopf, klopf. Ich wartete.
Stille.
Klopf, klopf.
Die Tür wurde schwungvoll geöffnet und ich machte große Augen: Moritz trug nichts als ein weißes Handtuch, das er sich um die Hüften geschlungen hatte. Sein Blick glitt an meinem Körper hinunter. Ich trug ein enges, knallpinkes Minikleid zu mörderischen pinken Stilettos und ließ meine Hüften ein wenig spielen. „Zimmerservice.“
Er grinste diebisch, beugte sich mit einer ruckartigen Bewegung vor, warf mich über seine Schulter und knallte die Tür hinter uns zu. „Weißt du eigentlich, was ich mit unartigen Zimmermädchen wie dir mache?“, fragte er, während er durch das Apartment marschierte. Kopfüber hängend begann ich zu kichern.
Hoffentlich nur Schlimmes.
Wir gingen durch das Schlafzimmer ins Bad, wo er mich auf der Ablage absetzte. „Sitz.“ Er gab mir einen flüchtigen Kuss. „Ich muss mich noch fertig rasieren.“
Oh … na ja, das war nicht unbedingt das „Schlimme“, auf das ich gehofft hatte. „Okay.“
Er schaltete seinen Elektrorasierer ein, fuhr sich damit über das Gesicht und sah dabei in den Spiegel. Mein Blick wanderte über seinen Körper: Seine Brust war breit und mit ein paar dunklen Haaren übersät. Seine Bauchmuskeln zeichneten sich deutlich ab, und seine Haut hatte diesen wunderschönen, sonnengeküssten Schimmer.
Er bemerkte, wie ich ihn anstarrte. „Was gibt’s da zu sehen?“
„Dich.“
„Und was ist mit mir?“
„Wann bist du eigentlich so verdammt heiß geworden?“
Er schmunzelte und rasierte sich weiter. Ich beobachtete ihn eine Weile. „Warum rasierst du dich eigentlich schon wieder? Das hast du doch heute Morgen erst gemacht.“
„Darum.“ Er spülte die Klingen ab. „Wenn ich es jetzt nicht tue, sind meine Stoppeln um zwei Uhr morgens zu rau, um dich zu küssen.“
Ich lächelte. Italienische Männer eben.
„Oh …“ Ich überlegte kurz. „Und was lässt dich glauben, dass ich heute eine sichere Nummer bin?“
Ein amüsiertes Blitzen huschte über sein Gesicht.
„Hm?“, hakte ich nach.
Ohne ein Wort zu sagen, griff er nach meinen Oberschenkeln und zog mich mit einem Ruck zu sich heran. Er drückte mich nach hinten gegen den Spiegel, hob meine Beine an und legte sie über seine Schultern. Wir starrten uns an, während die Luft zwischen uns förmlich knisterte.
Er neigte den Kopf und leckte an der Innenseite meines Knöchels hoch – ich spürte es bis tief in mein Innerstes. „Weil du in so einem nuttigen kleinen Kleid genau das tun wirst, was ich verdammt noch mal sage.“ Er schob meinen Slip zur Seite und massierte mit den Fingerspitzen meine Schamlippen. Ich saß dort, quasi in der Mitte zusammengefaltet, den Rücken am Spiegel und die Beine über seinen Schultern. Ihm völlig ausgeliefert.
„Nicht wahr?“, fragte er mit dunkler Stimme, während er zwei seiner kräftigen Finger in mich stieß.
„Oh“, wimmerte ich.
Er bewegte die Finger hart in mir. „Nicht wahr?“, wiederholte er nachdrücklich und wartete auf eine Antwort.
„Ja.“
Während er seinen Blick fest in meinem verankerte, bearbeitete er mich mit seinen Fingern und massierte diesen perfekten G-Punkt, den kein anderer Mann jemals finden würde. Ich war augenblicklich feucht und bereit.
„Ich stehe auf Stilettos“, flüsterte er, während er mich fingerte. „Besonders direkt neben meinen Ohren.“ Er löste sein Handtuch, und sein hartes Glied sprang hervor. Er umgriff sich an der Wurzel, rieb seine Spitze über meine Lippen, und ich wurde ein wenig nervös. In dieser Position konnte er mich wirklich überwältigen.
„Vorsichtig“, flüsterte ich.
Er nahm mein Gesicht in seine Hand, beugte sich vor und küsste mich sanft. Ich lächelte gegen seinen Mund. Dieser Mann …
Unsere Lippen trafen sich erneut, als er seinen Schwanz tief in meinen Körper gleiten ließ. Ich spürte, wie ich um ihn herum bebte. Ein leises Pfeifen entwich ihm, während die Erregung in seinen Augen aufflammte.
Kein Kondom … oh nein. Wir hatten das Kondom vergessen.
Er stützte die Arme weit auseinander auf der Ablage ab, glitt fast ganz aus mir heraus und dann wieder hinein. Raus … und noch härter rein. Ach, scheiß drauf, wen juckt das schon. Ich würde jetzt sicher nicht aufhören. Ich wollte, dass er in mir kommt. Ich wollte alles von ihm, bis zum letzten Tropfen.
Nach einem weiteren, langsameren Stoß gab er es mir so richtig. Tiefe, heftige Stöße, und mein Körper begann um ihn herum zu zucken. Ich saugte ihn förmlich auf.
Seine Haare hingen ihm in die Stirn, und ein feiner Schweißfilm bedeckte seine Haut. Das hier war kein romantischer Moment; er versuchte nicht, mich mit einer großen Geste der Liebe zu umwerben. Sein Körper hatte das Kommando übernommen. Er musste mich einfach vögeln. Hart.
Er schlang beide Arme um meine Oberschenkel, drückte sie fest zusammen gegen seine Brust und stieß in einem wahnsinnigen Tempo in mich hinein. Ich sah über seine Schulter und erblickte unser Spiegelbild in der Wand gegenüber. Der Anblick hätte mich fast um den Verstand gebracht: er, nackt und mich rücksichtslos vögelnd, als gäbe es kein Morgen mehr. Und ich, voll bekleidet und seinem Vergnügen völlig unterworfen. So verdammt heiß.
Er griff aggressiv an meinen Hinterkopf, zog mein Gesicht zu sich und küsste mich. Rau und unentschuldigt. Unsere Zähne stießen aneinander, und dann biss er mir hart in den Nacken. Eine Gänsehaut jagte meinen Rücken hinunter, während ich die Kontrolle verlor. Oh Gott …
„Komm schon“, forderte er mich beim Vögeln auf. „Du musst kommen.“ Er verzog das Gesicht. „Jetzt.“
Ich lächelte erregt; er verlor gerade die Beherrschung und wollte, dass ich vor ihm komme. Sicher nicht. Diese Runde wollte ich gewinnen.
Er stieß weiter in mich hinein. „Liebes“, stöhnte er.
„Nein“, keuchte ich.
Er packte meine beiden Brustwarzen und drückte zu. „Ahh!“, schrie ich auf, in einer Mischung aus Schmerz und Lust. Aus irgendeinem Grund führte diese Bewegung dazu, dass sich meine Muskeln in der Tiefe zusammenzogen. Ich raste kopfvoran in einen Orgasmus, der mich wie ein Güterzug erwischte.
Er lächelte triumphierend, zog sich dann aus mir zurück, hob mich von der Ablage und drückte mich auf die Knie. „Aufmachen“, befahl er.
Ich tat, wie mir geheißen, und er schob seinen Schwanz in meinen Hals. Ich spürte, wie er dicker wurde und zu beben begann. Was zum Teufel …?
Er kam in einem heftigen Schwall, und ich hatte Mühe, alles zu schlucken. Verdammte Scheiße. Das war nicht das Ende, das ich erwartet hatte.
Dreckskerl.
Er lächelte zu mir hinunter und strich mir übers Haar, während er noch schwer atmete.
„Hast du saubere Handtücher mitgebracht?“, fragte er.
„Häh?“ Ich starrte ihn an, den Mund noch voller Sperma, völlig durchgevögelt und komplett verwirrt.
„Bist du nicht vom Zimmerservice?“ Er zog eine Augenbraue hoch.
Ich lächelte. Unglaublich.
Er zog mich auf die Beine und küsste mein Schlüsselbein. Dann drehte er mich von sich weg und gab mir einen Klaps auf den Hintern. „Ab in die Dusche mit dir, du riechst nach Sex.“ Er warf einen Blick an sich hinunter. „Dein pinker Lippenstift sieht gut aus auf meinem Schwanz.“
„Tja.“ Ich zuckte lässig mit den Schultern, während ich die Dusche anstellte. „Dein Schwanz sieht in allem gut aus.“