011

1555 Words

MAYA Wir fallen beide zu Boden und landen zu nah beieinander, unsere Gesichter sind nur Zentimeter voneinander entfernt, und unsere Lippen sind nur einen Kuss entfernt. Mein Körper richtet sich so auf, dass mein Gewicht richtig auf ihm liegt, und unsere Lippen berühren sich versehentlich. Hitze durchströmt meine Oberschenkel, ich fühle mich, als würde ich auf brennendem Feuer sitzen. Schamlos öffne ich die Lippen und schließe die Augen, in Erwartung seiner Reaktion – doch er tut nichts. Stattdessen dreht er den Kopf zur Seite und weigert sich, mich anzusehen. Dieses gequälte, gespenstische Aussehen ist wieder in seinen Augen, als hätte er einen Geist gesehen. „Es ist weg“, murmelt er, seine Stimme bricht. „Du kannst jetzt runter.“ Er knirscht mit den Zähnen und fährt sich durch seine rot

Free reading for new users
Scan code to download app
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Writer
  • chap_listContents
  • likeADD