dreizehn

401 Words
„Lass uns aussteigen.",meint Louis nur lächelnd und schwingt sich euphorisch aus dem Wagen. „Hier.",murmelt Harry noch leise und reicht dem Fahrer sein Geld. Louis hat immernoch diese Eigenschaft, die kleinen Dinge nicht wahrzunehmen. Er ist schon wieder ganz woanderst. Harry seufzt. Aber so ist er nunmal. Und Harry liebt ihn, egal wie oft Louis ihn auch verletzt, versetzt, anbrüllt oder ignoriert. Denn Harry's Liebe ist bedingungslos und - im Moment - voller Hoffnung. „Ich check schonmal ein!",ruft Louis wie ein kleines Kind, dass als erstes sein Eis bekommt und hüpft freudig auf den Tresen zu. Harry liebt diese unschuldige, kindliche Seite an seinem besten Freund. Er ist so süß, verdammt. „Zimmer 23, kommst du?" Und Harry folgt Louis eilig die Treppe rauf. Er schaut sich in ihrem Zimmer um. „Es ist so schön.",flüstert er erfürchtig und berührt vorsichtig den seidenen Stoff der Bettwäsche. „Nur..ein Bett?" Louis grinst. „Ist doch ein Doppelbett. Also für zwei, mh?" Harry kichert. Mit großen Augen schaut er aus dem Fenster, direkt auf die von Laternen beleuchteten Straßen von Amsterdam,mustert die edlen Möbel und das hübsch verzierte, weiß-goldene Bad - und kommt aus dem Staunen gar nicht mehr raus. „Ich will gar nicht wissen, wieviel das gekostet hat.",murmelt er und schluckt hörbar. Louis lacht gequält auf und fährt sich durch die Haare. „Und ich möchte gar nicht mehr daran denken.",seufzt er und legt einen Arm um Harry's Hüfte. Dann blickt er in Harry's leuchtende Augen und sieht dessen glückliches Lächeln und die vor Aufregung ganz roten Wangen und kann nur eins denken. Das war jeden Cent wert. „Soll ich uns noch was zu essen holen?",fragt Louis schmunzelnd und reibt kurz über Harry's kleines Bäuchlein. Schüchtern nickt er und versucht das starke Kribbeln überall in seinem Körper zu ignorieren, sowie die Gänsehaut, die sich überall ausbreitet. * * * „Gott war der Burger lecker.",stöhnt Louis genüßlich auf und wischt sich den Mund ab. „Ja. Danke, Lou.",sagt Harry leise und gibt dem Älteren einen Kuss auf die Wange. „Wie lange bleiben wir noch hier?",fragt er dann hastig, da er sich fast in dem blauen Meer in Louis' Augen verliert. Fast. „Eine Woche. Länger konnte ich mir nicht freinehmen. Apropo, hast du eigentlich frei?" Harry seufzt auf. „Louis..ich muss dir was erzählen." Louis setzt sich auf und schaut Harry aufmerksam an. „Okay. Schieß los."
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