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Von Meinem Schwager Ruiniert

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Sein scharfes Einatmen überflutete sie. Sein Blick wanderte über ihre Brust zu ihrem Venushügel, den der Tanga nur unzureichend bedeckte. Jeder Teil ihres Körpers, den sein dunkler, hungriger Blick berührte, brannte. Seine Stimme war tiefer als jede, die sie je gehört hatte. „Auf die Couch.“ Ohne nachzudenken gehorchte sie. Sie ging zur Couch und sank in die weichen Kissen. „Spreiz deine Beine.“ Sie zögerte und biss sich auf die Unterlippe. Ein frustriertes Stöhnen entrang sich Jasons Lippen, und Anna zuckte bei dem Geräusch zusammen. Bevor sie blinzeln konnte, wurde sie auf die Couch gedrückt, und Jasons Lippen lagen auf ihren. Seine Hände streiften ihre Brustwarzen, und er drückte ihre Schenkel auseinander und legte sich zwischen sie. Er nahm ihre Brust in den Mund, biss, saugte und zupfte daran, bis Funken in ihrem Innersten aufloderten. „Jason …“, keuchte sie verzweifelt. ********Anna sollte eigentlich die Afterparty zur Hochzeit ihrer Schwester genießen und nicht mit dem nervtötenden älteren Bruder des Bräutigams in einem verschlossenen Auto festsitzen.Jason Knight – Trauzeuge, schamloser Flirt, ihr persönliches Ärgernis – ging ihr seit den Proben unter die Haut, und jetzt war er auch noch in ihrer Nähe. Er sollte sie nicht mit einer einzigen Berührung zum Glühen bringen. Und sie sollte den Abend definitiv nicht mit ihm im Bett verbringen. Eine Nacht. Mehr sollte es nicht sein.Aber was Anna nicht weiß: Jason ist nicht nur der nervtötend selbstgefällige Bruder ihres Schwagers, er ist auch der Junge, den sie einst in der Highschool gedemütigt hat – der es nie vergessen hat und seitdem jedes Jahr damit verbracht hat, sich komplett zu verändern. Jetzt ist er zurück, mit einem Groll, einer tiefen Erinnerung und einem Plan.Einundzwanzig Tage. Ein gefährliches Spiel.Anna wird bald lernen, dass manche Ressentiments nicht verblassen, sondern schwelen und entflammen.Wenn alte Wunden auf glühende Chemie treffen, wird Rache dann zu etwas noch Gefährlicherem verschwimmen? Oder wird es ihr Untergang sein?

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Öffne die Tür
Anna wünschte sich, sie wäre gerade woanders. Sie warf einen Blick auf die Gestalt neben sich und rümpfte die Nase. In diesem Moment klingelte ihr Handy, und das lächelnde Gesicht ihrer jüngeren Schwester füllte den Bildschirm aus. „Ist alles in Ordnung, Lena?“, fragte sie, sobald die Verbindung hergestellt war. „Ja! Wann kommst du hierher?“ Anna warf einen Seitenblick auf die Gestalt hinter dem Lenkrad. „Wir kriechen gerade wie eine Schnecke, aber ich bin sicher, dass ich bald da bin, okay? Viel Spaß, und deine große Schwester kommt bald mit der Kanone angefahren.“ Das Gespräch war beendet, und Anna lehnte sich mit einem Seufzer im Beifahrersitz zurück. Jasons tiefe Stimme mischte sich ein, leise und selbstgefällig: „Du sagst immer noch gerne anderen Leuten, was sie tun sollen, was?“ Anna wandte sich vom Fenster ab und beschloss, ihm diesmal nicht die Genugtuung einer Antwort zu geben. Sie war sich nicht sicher, was den Abend mehr verdarb: mit dem nervigsten Idioten, den sie kannte, im Auto auf dem Weg zur After-Party der Hochzeit ihrer Schwester zu sitzen, oder die Tatsache, dass er es sichtlich genoss, sie zu quälen. Jason Knight. Der nervige Bruder und Trauzeuge des Bräutigams, was bedeutete, dass Anna als Trauzeugin ihrer Schwester in den letzten Tagen mit ihm festsaß! Sie kannte kein schrecklicheres Schicksal und keinen Menschen, der so unberechenbar war, dass es sie in den Wahnsinn trieb. Als sie sich das erste Mal begegneten, war sie sich sicher, dass er sie abgrundtief hasste. Sein breites Grinsen für seinen kleinen Bruder verschwand in dem Moment, als er sie sah. Den Rest des Tages hatte er ihr nur kalte Schultern gezeigt und sie mit durchdringenden Blicken gemustert, als wäre sie eine Art Laborratte. Und dann, am nächsten Tag bei der Probe? Eine komplette Kehrtwende. Er hatte ihr wie ein Gentleman die Hand geküsst, sie seine Lieblingsbrautjungfer genannt und war mit Schokoriegeln aufgetaucht wie ein liebeskranker Narr. Und heute bei der Hochzeit ignorierte er sie fast vollständig und unterhielt jede andere Brautjungfer und Dame, die auch nur in seine Richtung blinzelte. Charmant, gutaussehend, magnetisch, und sie hasste es, dass sie das bemerkte. Sie hatte beschlossen, dass Jason Knight die Art von Mann war, mit der sie nichts zu tun haben wollte. Aber hier saß sie nun, in seinem Auto. „Beruhige dein Gehirn, Feuerkopf.“ In Jasons Stimme schwang Belustigung mit. „Ich kann den Rauch aus deinen Nasenlöchern und Ohren sehen.“ „Ich bin mir ziemlich sicher, dass deins vom Alkohol und deinen peinlichen Flirts eingefroren ist“, gab Anna zurück und starrte ihn über die Konsole hinweg an. Jasons Blick wanderte kurz von der Straße, ein Grinsen umspielte seine Lippen. „Hast du mich beobachtet, Prinzessin?“ „Was – warum sollte ich dich beobachten? Und hör auf, mich mit diesen albernen Namen zu bezeichnen, die du deinen Mädchen gibst.“ Er lachte leise. „Neulich hattest du damit kein Problem, Schatz.“ Anna versuchte, das langsame Erröten in ihrem Nacken zu ignorieren. „Hast du jemals den Ausdruck ‚damit Frieden herrscht‘ gehört?“ Jason runzelte die Stirn und rieb sich nachdenklich das Kinn. „Klären Sie mich bitte auf, Eure Hoheit.“ „Ich habe Ihre Anwesenheit und Ihre zum Heulen bringenden Flirtversuche toleriert, weil es die Hochzeit meiner Schwester ist. Hören Sie damit auf.“ Jason bog gerade in das Hotel für die After-Party ein und wandte sich ihr zu. Er drückte einen Knopf, um die Türen zu verriegeln, sodass sie nicht aussteigen konnte. „Du hast immer noch denselben herrischen Tonfall, Prinzessin.“ Er beugte sich vor. „Da frage ich mich, wie du wohl klingst, wenn du zusammenbrichst.“ Anna runzelte die Stirn. „Was soll das heißen?“ Jason grinste. „Das heißt, ich möchte dich kennenlernen –“ sein Blick wanderte langsam über Anna – „jeden Teil von dir.“ Plötzlich fühlte sich Anna nackt. Sie widerstand dem Drang, den Seidenstoff ihres dunkelroten Kleides über ihr entblößtes Dekolleté zu ziehen. Hitze stieg ihr in die Wangen, die glücklicherweise durch ihr Rouge verdeckt wurden. Sie griff sofort nach der Tür und runzelte die Stirn, als sie sich nicht bewegen ließ. Sie drehte sich zu ihm um und ihr stockte der Atem, als sie seinen Blick sah. Schnell fuhr sie sich mit der Zunge über die Lippen, um sie zu befeuchten. „Schließ die Tür auf, Jason.“ Sein Grinsen war pure Sünde. „Nicht, bevor du sagst, dass du mit mir tanzen wirst.“ „Ich würde lieber ...“ „... mich küssen?“ Sein Blick wanderte langsam und bedächtig zu ihrem Mund, als wüsste er ihre Antwort bereits. „Vorsicht, Prinzessin. Wenn du mich weiter so ansiehst, denke ich noch, du willst mich.“ Ihr Puls schlug schneller. Er war zu nah, zu selbstgefällig und viel zu verlockend. „Du bist betrunken.“ „Betrunken von dir, vielleicht.“ Sie hasste ihn fast so sehr, wie sie herausfinden wollte, wie gut dieser Mund wirklich war. Sie schluckte den plötzlichen Kloß in ihrem Hals hinunter und konnte ihren Blick nicht von seinen Lippen abwenden. Diese herzförmigen Lippen. Sie wollte wissen, ob sie so weich waren, wie sie aussahen. Jason beugte sich über die Konsole, ein selbstgefälliges Lächeln umspielte seine Lippen. Er fasste ihr Kinn mit Daumen und Zeigefinger und hob ihren Kopf an. Ihre Blicke trafen sich und verschmolzen, und er fuhr langsam mit dem Daumen über ihre Unterlippe, während sein Blick nach unten wanderte, um zu beobachten, wie sie sich öffnete. Annás Haut überzog sich mit Gänsehaut, als er sie berührte, und sie schloss die Augen, als seine Finger ihre Wangen streichelten. Jasons Lippen senkten sich langsam auf ihre, aber als sie nur noch wenige Zentimeter voneinander entfernt waren, hielt er inne. Stattdessen näherte er seine Lippen ihrem Ohr und flüsterte mit tiefer, heiserer Stimme: „Heißt das, dass du dann mit mir tanzen wirst?“ Anna riss die Augen auf und ihr Gesicht nahm die Farbe einer überreifen Tomate an, als ihr klar wurde, was sie gerade getan hatte. Oder besser gesagt, was sie ihn hatte tun lassen. Sie drückte sich von seiner Brust weg und Jason wich zurück, ein Grinsen auf den Lippen. Anna wollte ihm eine Ohrfeige geben. Gott. Sie wollte ihn erwürgen. Sie räusperte sich. „Öffnen Sie die Tür, Mr. Knight.“ Jason neigte den Kopf zur Seite und bohrte seinen Blick in sie. „Der Tanz?“ „Na gut. Ich werde mit Ihnen tanzen! Öffnen Sie einfach die Tür!“ Jason drückte einen Knopf und die Türen entriegelten sich mit einem Klicken. Er öffnete den Mund, um etwas zu sagen, aber Anna war schon aus dem Auto gestiegen, bevor er das erste Wort herausbrachte, als wären Höllenhunde hinter ihr her. „Vielleicht sind sie das auch“, murmelte er leise, während seine Augen sich verdunkelten und sie mit einem Blick und einer Gier verfolgten, die er nicht unterdrücken konnte. „Das war nicht Teil des verdammten Plans.“ . Ihr durchsichtiges rotes Kleid hatte ihn den ganzen Nachmittag auf der Hochzeit gequält, und jetzt schürte jeder ihrer Schritte nur noch das Feuer in ihm. Das war nicht Teil des Plans. Des Plans, sie zu ruinieren, so wie sie ihn in der Highschool ruiniert hatte, aber sein Körper verriet ihn trotzdem. Sein Kiefer spannte sich an. Wer sagte, dass er nicht beides haben konnte? Ein bösartiger Nervenkitzel durchfuhr ihn. Er würde ihr ein Mal hinterlassen, das sie nie vergessen würde, und dabei würde er Spaß haben.

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