Die Autos des Rates waren weg, aber ihr Geruch hing noch in der Luft wie ein Urteil. Das Rudelhaus fühlte sich jetzt anders an. Nicht nur angespannt, sondern lebendig, wie ein Wolfsrudel, das vor einem Kampf im Kreis lief. Ich saß auf der Bettkante in Ashers Zimmer, die Finger in die Bettdecke vergraben, und starrte auf die Narben an meinen Armen. Die frischen Spuren von Spencers Krallen schimmerten schwach im sanften Mondlicht, das durch das Fenster fiel. Ihre Fragen hallten in meinem Kopf wider. Das grausame Lächeln meiner Mutter. Das höhnische Grinsen meines Vaters. Rhys’ undurchschaubare Augen. Jede Silbe der Anschuldigungen hing noch immer schwer im Raum, als hätten die Wände selbst die kritischen Blicke des Rates in sich aufgesogen und gäben sie nun wieder zurück. Asher schloss lei

