Mayas Sicht Die Gestalt auf dem Grat rührte sich nicht. Sie stand einfach nur da, der Wind zerrte an ihrem schwarzen Mantel, als hätte er so viel Gewicht, dass es darauf ankam. „Sag mir, dass ich falsch liege“, flüsterte ich. Lukas’ Griff um mein Handgelenk wurde fester. „Das ist unmöglich. Sie ist tot.“ „Vielleicht ist sie nicht so geblieben“, sagte ich. Ich trat vor, mein Puls dröhnte in meinen Ohren. Z lag regungslos hinter uns und stöhnte – ihre Systeme waren noch immer von der Störstrahlung betroffen. Lukas folgte ihr nicht. Noch nicht. „Sie will, dass du kommst“, sagte er. „Gut“, antwortete ich. „Denn ich bin mit dem Laufen fertig.“ Ich stieg langsam den Grat hinauf, jedes Knirschen des Kieses war laut in der kalten Nacht. Je näher ich kam, desto deutlicher wurde es. Sie hatte

