Mayas Sicht Die Worte starrten mich scharf und schlicht an. „Sie wissen, dass du lebst. Und sie kommen.“ „Lauf.“ Meine Kehle schnürte sich zu. Ich wirbelte von der Konsole zu Lukas herum, der noch schlief, halb zusammengerollt im Bett, eine leichte Anspannung zwischen seinen Brauen, selbst im Ruhezustand. Ich wollte ihn nicht wecken. Ich wollte es nicht laut aussprechen und ihm damit Realität werden lassen. Aber ich hatte keine Wahl. „Lukas“, sagte ich leise und hockte mich neben ihn. Meine Handfläche streifte seine warme, stoppelige Wange. „Wach auf. Sofort.“ Seine Augen rissen auf. Alarmbereitschaft. „Was ist los?“ Ich drehte den Monitor zu ihm. „Wir sind verbrannt.“ Er setzte sich schnell auf und griff bereits nach seiner Waffe. „Wie?“ „Keine Unterschrift auf der Nachricht“,

