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Zweite Chance auf Liebe mit Mr. Milliardär

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Juliette Harper schwor sich, nie wieder in die Stadt zurückzukehren, die sie zerbrach. Doch als eine berufliche Chance sie zurück nach New York führt, steht sie dem Letzten gegenüber, den sie erwartet hätte: Harrison Carter, einem jungen Milliardär – dem Mann, der ihr Herz in Stücke gerissen hat.

Alte Wunden, versteckte Wahrheiten und ein gefährliches Machtspiel drohen aufeinanderzuprallen. Während Geheimnisse ans Licht kommen, muss Juliette entscheiden: Kann sie es erneut riskieren? Oder wird ihre Vergangenheit alles zerstören, was sie sich aufgebaut hat?

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Kapitel 1 – Meine beängstigende Vergangenheit
JULIETTES PERSPEKTIVE Ich saß an meinem Schreibtisch, begraben unter Stoffen und Designskizzen, die überall herumlagen, als mein Telefon klingelte. Ich griff sofort danach – es war eine vertraute Nummer, ein internationaler Kunde, von dem ich schon seit sehr langer Zeit etwas erwartet hatte. Ich holte tief Luft und wischte dann nach oben, um anzunehmen. „Guten Morgen, Sir“, sagte ich und lehnte mich in meinen Stuhl zurück, während ein großes Lächeln über mein Gesicht huschte. Ich dachte bei mir: *Das ist es! Der Moment, auf den ich hingearbeitet habe.* Dann hörte ich: „Frau Harper, herzlichen Glückwunsch!“ kam von der anderen Seite der Leitung. „Wir freuen uns sehr, Ihnen mitteilen zu können, dass wir mit Ihnen an dem Projekt arbeiten werden.“ Mein Herz setzte einen Schlag aus. Ich sprang vor Aufregung auf und ließ unwillkürlich einen lauten Schrei heraus: „Ja!“ Alle Blicke meiner Mitarbeiter waren auf mich gerichtet. Dann bedeckte ich meinen Mund und setzte mich leise wieder hin. Das war der Durchbruch, auf den ich hingearbeitet hatte. Diese Gelegenheit würde meine Karriere auf die nächste Stufe heben und auch das Leben von mir und meiner Tochter Lily verändern. „Vielen Dank! Ich freue mich wirklich sehr darauf, mit Ihnen zu arbeiten, und ich verspreche, gute Arbeit zu leisten!“ „Wunderbar. Wir weisen Ihnen unser größtes Projekt zu. Es ist sehr hochkarätig, und wir brauchen jemanden mit Ihrer Expertise, Kreativität und Vision.“ Ich konnte die Türen bereits sehen, die dieses Projekt für mich öffnen würde – nicht nur den Ruhm für meine Designfirma, sondern auch ein Leben der Stabilität für mich und Lily. Ich lächelte in mich hinein und spürte ein Gefühl von Zufriedenheit und Erfolg. „Vertrauen Sie mir! Ich werde gute Arbeit leisten. Sie werden es nicht bereuen“, sagte ich in einem selbstsicheren Ton. Dann fuhr ich fort: „Wo ist das Projekt angesiedelt?“ Ich zog ein Notizbuch hervor, um die Details festzuhalten. Es gab eine kurze Pause am anderen Ende der Leitung, bevor sie sagten: „New York.“ Der Stift in meiner Hand erstarrte sofort. Mein Herz schien stehenzubleiben, und das Lächeln auf meinem Gesicht verschwand schlagartig. New York. *Warum gerade dort?* Der eine Ort, an den ich geschworen hatte, nie wieder zurückzukehren. Die Stadt, in der alles auseinandergebrochen war – mein Leben und eine Liebe, die mich beinahe zerstört hatte. „New York?“ fragte ich, um sicherzugehen, dass ich richtig gehört hatte. „Ja, wir arbeiten für ein großes Unternehmen dort, und wir brauchen jemanden vor Ort, der das Projekt von Anfang bis Ende überwacht.“ Dann fuhr er fort, ohne die inneren Turbulenzen in mir zu bemerken: „Es ist eine großartige Gelegenheit, Frau Harper, und wir sind überzeugt, dass Sie die Richtige dafür sind.“ Ich schluckte schwer und versuchte, die Fassung zu bewahren. Meine Vergangenheit kehrte zurück, um mich heimzusuchen. Erinnerungen, die ich vor sechs Jahren begraben hatte, drohten wieder aufzutauchen. Harrison, die Hochzeit, die nie stattgefunden hatte, der Verrat, die Anschuldigungen, die Demütigung und der Herzschmerz. Und dann die Flucht – ich hatte alles hinter mir gelassen, einschließlich meines größten Geheimnisses: Lily. Ich war in Gedanken versunken, als ich eine Stimme hörte: „Sind Sie noch da, Frau Harper? Frau Harper!“ Ich blinzelte und merkte, dass ich nicht geantwortet hatte. „J-ja, ich bin da.“ Ich holte tief Luft, um meine Stimme zu stabilisieren, und fuhr fort: „Ich hatte nur nicht erwartet, dass es New York sein würde.“ „Betrachten Sie es einfach als Abenteuer an einem anderen Ort. New York ist eine wunderschöne Stadt, und Sie werden alle Ressourcen bekommen, die Sie brauchen. Das Unternehmen ist in der Stadt gut etabliert, und ich bin sicher, dass Sie das schaffen werden.“ Ich zögerte. Das Gewicht meiner Entscheidung lastete schwer auf mir. Ich hatte mir hier in Europa ein neues Leben und eine Karriere aufgebaut – weit weg vom Schmerz und Verrat. Nach New York zurückzukehren fühlte sich an, als würde ich alte Wunden wieder aufreißen. Aber dieses Projekt bedeutete mir alles – ein Sprungbrett, um meine Zukunft zu sichern. Ich konnte es nicht einfach so gehen lassen. „Ich mache es“, sagte ich. Die Worte kamen über meine Lippen, bevor ich sie zurückhalten konnte. „Ich nehme das Projekt an.“ „Fantastisch! Wir schicken Ihnen die Details zum Projekt. Ich freue mich darauf, mit Ihnen zu arbeiten, Frau Harper.“ Nach dem Ende des Gesprächs starrte ich auf mein Telefon. *Was habe ich gerade getan? Habe ich dieses Angebot wirklich angenommen?* Ich kann nicht dorthin zurück. Nicht nach allem, was es mich gekostet hat, es zu vergessen und ein neues Leben anzufangen. Die Stadt hielt zu viele alte Erinnerungen an das Leben, das ich zurückgelassen hatte. An ihn. Ich fuhr mir mit der Hand durch die Haare. *Das ist nur Business. Es gibt keinen Grund, zu viel darüber nachzudenken. Ich habe mir alleine eine Karriere aufgebaut, ein Kind allein großgezogen, den schlimmsten Herzschmerz meines Lebens überlebt. Ich kann auch ein paar Monate in New York überstehen. Ich schaffe das!* Doch ich konnte die Hochstimmung nicht lange halten. Gedanken schlichen sich immer wieder herein. *Was, wenn ich ihm begegne? Was, wenn er von Lily erfährt? Was soll ich dann tun?* Nein! Was rede ich da? New York ist eine große Stadt voller Menschen. Es wird schwierig sein, ihm zu begegnen. Ich werde hingehen, den Job machen und wieder gehen. Ich glaube nicht, dass Harrison erfahren wird, dass ich dort war. Trotzdem sagte mir das Gefühl in meinem Magen etwas anderes, trotz aller Bemühungen, es wegzuschieben. Die Angst blieb. Die nächste Woche verging wie im Flug, und es war der entscheidende Tag. Der Flug in die Stadt war lang, und ich verbrachte die meiste Zeit damit, aus dem Fenster zu starren und in Gedanken versunken zu sein. Lily dagegen war ganz aufgeregt, hier zu sein. Sie schwärmte davon, was sie alles machen und welche Orte sie erkunden wollte. Ich lächelte und sah sie an – so unschuldig. Doch es erinnerte mich an das Geheimnis, das ich all die Jahre verborgen gehalten hatte. Als wir landeten, spürte ich die Energie der Stadt um mich herum summen. Es war, als würde ich in ein Leben zurücktreten, das ich einst aufgegeben hatte. Nichts schien sich über die Jahre verändert zu haben – es war immer noch dasselbe. Ich kämpfte mich durch den überfüllten Flughafen und hielt Lilys Hand fest, während wir durch den Zoll gingen und unser Gepäck abholten. Ich musste konzentriert bleiben. Das ist nur Business, nichts weiter. Als wir gerade ein Taxi zum Hotel nehmen wollten, erstarrte ich vor Überraschung. Ich war erst vor wenigen Minuten in New York angekommen – und schon holte mich meine Vergangenheit schneller ein, als ich erwartet hatte.

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