Kapitel 13 – Der Wendepunkt Als ich wieder zu mir komme, bin ich umgeben von Dunkelheit und dem dumpfen Echo fallender Sirenen. Mein Kopf pocht, und ich taste mich mühsam zu den Augen – der Asphalt unter mir ist nass und kalt, und ich spüre, wie der Regen unaufhörlich auf mich niederprasselt. Für einen Moment bin ich orientierungslos, als ob ich in einem endlosen Alptraum gefangen wäre. Die letzten Sekunden des Angriffs, das Krachen des Fahrzeugs, das zerbrechende Glas – all das wirbelt in meinem Kopf durcheinander. Ich taste nach meiner Hand und stelle erleichtert fest, dass ich sie immer noch halte. Doch sie ist leer. Amira ist verschwunden. Ein Schrei, den ich unwillkürlich ausstoße, hallt in der Nacht wider, während ich mich aufrappeln und durch den Regen stolpern muss. „Amira!“ ruf

