Kapitel 18. Ein heftiger Kampf bricht aus. Ich stoße vor, wehre mich mit allen Kräften, und inmitten des Tumults höre ich die verzweifelten Rufe meiner Freunde. Jonas und Lena stürzen herbei, während Friedrich sich bemüht, die Angreifer zurückzudrängen. Der Tempel bebt unter dem Gewicht der Auseinandersetzung, und die uralten Steine scheinen jeden Moment zu zerbrechen. In einem Augenblick, der sich wie eine Ewigkeit anfühlt, schnappt mir Viktor die Hand und versucht, mir den Schlüssel zu entreißen. Unsere Blicke treffen sich – in seinen Augen lodert unerbittlicher Zorn, in meinen die unerschütterliche Entschlossenheit, die Wahrheit zu verteidigen. „Du wirst nicht entkommen, Soren“, zischt er, und ich spüre, wie sich eine dunkle Macht in mir erhebt. Plötzlich ertönt ein lauter Knall – a

