Kapitel 7. Amiras Augen leuchten kurz auf. „Ja, ich erinnere mich. Es war ein kalter Abend, aber wir haben uns in den Armen gehalten und uns geschworen, dass nichts uns trennen kann.“ Ich nicke und lasse den Blick durch den Raum schweifen. „Ich habe diesen Moment immer in meinem Herzen bewahrt. Er war der einzige Beweis dafür, dass wir auch durch all den Schmerz zusammenhalten können.“ „Vielleicht ist es an der Zeit, wieder an diesen Moment zu glauben“, sagt sie leise, fast flüsternd. „Vielleicht können wir die Vergangenheit loslassen und uns auf das konzentrieren, was wir jetzt haben – diese ungeschliffene, echte Verbindung zwischen uns.“ Ich fühle, wie die Worte in mir nachhallen, als ob sie eine Tür öffnen, die ich lange geschlossen hielt. „Ich bin bereit, Amira. Bereit, alles zu ri

