Kapitel 6

1113 Words

„Nicht nur sie, auch du musst mir helfen“, sagte Margaret. „Wie kann ich Euch dienlich sein, Fräulein?“ „Ich weiß, dass du morgen Nachmittag deinen freien Ausgang hast. Daher wünsche ich, dass du dich in das Städtchen begibst, dich dort mit einigen bekannten Freunden triffst und ein gutes Gespräch führst.“ „Was meint Ihr damit, Fräulein?“, fragte Annoli mit gerunzelter Stirn, sichtlich verwirrt über diesen seltsamen Auftrag. „Obgleich mein lüsterner Vetter Edward um seines lieben Namens willen kein Aufheben um die spärlichen Erinnerungsstücke meiner Eltern machen wird, so verhält es sich mit seiner Gemahlin doch ganz anders – du weißt selbst, dass sie eine überaus geizige Frau ist, die noch jeden Pfennig dreimal umdreht. Vetter Edward hat mir zwar vor Zeugen eine Abfindung von eintause

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