Mara konnte nicht – sie konnte einfach gar nichts mehr. Mac hämmerte weiter, stieß hart in sie hinein. Er hielt sie so fest, dass sie sich nicht bewegen konnte, nichts tun konnte, außer die Wucht seines unerbittlichen Schwanzes hinzunehmen, der tief in sie stieß. Keine Gedanken, keine Atempause. Da war ein pochender Schmerz, der verblasste und mit jedem seiner Stöße in ihr von Neuem entbrannte, und sie hörte sich selbst wimmern. Aber da war auch ein Nebel und ein süßes Schmelzen ihrer Gliedmaßen, etwas, das sich im Feuer aus Schmerz und Lust aufbaute. Ihr Gehirn war einfach nicht in der Lage mitzuhalten – nun ja, gelegentlich blitzten Gedanken auf, aber er hielt diese sengenden, tiefen Stöße aufrecht, hämmerte weiter, und sie konnte sich in diesem Feuer einfach nicht sammeln, keinen klaren Gedanken fassen, sich nicht ordnen. Au. Oh mein Gott, er stieß so hart zu, und es brannte so sehr, fühlte sich aber so gut an. Roh. Lebendig. So verdammt gut, so viel Kraft.
Wie soll ich das überleben, flackerte es durch ihren wirbelnden Verstand, während sich die Hitze in ihrem Bauch aufbaute und in immer höheren Wellen aus schmerzhaften, berauschenden Flammen durch sie hindurchschoss, angefacht mit jedem Stoß. Ihre Brustwarzen pochten hart wie Stein und ihr Wimmern wurde lauter. Kraft. Hitze. Es baute sich auf. Verloren in der Reizüberflutung aus Lust und Schmerz, während er unerbittlich weiter in sie hineinhämmerte, wurde sich Mara langsam einer Veränderung bewusst. Er war tiefer, verdammt, das tat weh. Bei jedem Stoß war ihr Wimmern nun noch lauter, keuchendes Stöhnen, vermischt mit atemlosem, bettelndem Keuchen, er möge aufhören, weitermachen, härter, sanfter, bitte, sanfter, während das Gefühl, auf einen Abgrund zugestoßen zu werden, wuchs und sich zusammenzog.
„Guter... Gott... gut... unh...“, mit geschlossenen Augen hörte sie atemloses Stöhnen über ihre Lippen kommen, das sich mit jedem befriedigten Grunzen mischte, das über ihren Nacken strich, während er sich wieder und wieder tiefer und tiefer in sie versenkte. Er hatte das Hämmern beschleunigt, seine Oberschenkel klatschten kraftvoll, rhythmisch, unaufhaltsam gegen ihre, und dann, als er näher heranrückte und sich für einen tieferen Winkel neigte, war da noch etwas anderes, größeres, das sich in ihre ohnehin schon überdehnte Muschi drängte – au, au, au. Zu viel, zu viel. Mara stieß einen Schrei aus, als er es ganz in sie hineinzwang und ihre Arme nachgaben, doch gleichzeitig spürte sie, wie sich ein riesiger Kiefer um ihre Schulter und die Seite ihres Halses schloss, und er hielt sie mit seinem Biss oben, während er mit kurzen, stechenden Stößen weitermachte, um seinen tief vergrabenen Schwanz noch tiefer in sie zu drücken. Die Flammen, die durch Mara wüteten, explodierten in einer plötzlichen Welle unaufhaltsamer Lust, und sie schrie erneut auf, als sich ihr Körper in exquisiten Krämpfen aufbäumte, die unter seinem festgebissenen Kiefer um sein pochendes Glied zuckten und bebten, während die Intensität wieder, wieder und wieder ihren Höhepunkt erreichte.
Die Lust auf die seidige Hülle des Weibchens, die seinen Schwanz melkte, während er sie biss, überrollte Mac, und er spürte das aufsteigende Anschwellen seines eigenen nahenden Orgasmus. Er ließ ihren Nacken los und knurrte vor Lust, als er sich noch ein Stück tiefer in sie zwang, ihre Schultern auf den Boden drückte, um sie festzuhalten, und mit den Hüften mahlte. Er spritzte reichlich ab, füllte sie, Schwall um Schwall, tief, keuchend, befriedigt, exzellent. Gesättigt sank er schwer auf sie, atmete rau und spürte die zuckenden Nachbeben der letzten Tropfen, die sich lösten, während er sich langsam entspannte. Während er sich in dem lustvollen Nachklingen sonnte und langsam abdriftete, flackerte etwas durch seinen Verstand, doch bevor es Gestalt annehmen konnte, dämmerte er weg.
Mara lag unter ihm und zitterte. Zitterte einfach nur. Nein. Ja. Nein. Wow. Au. Was zur Hölle war gerade passiert? Wow.
Wow.
Sie hätte sich nie träumen lassen, dass eine solche Intensität überhaupt existierte. Solch eine. Einfach so viel. Dass man sich so fühlen konnte. Oder so, wie jetzt. Ein kleines Lächeln huschte über ihre Lippen, während sie schwer atmend unter seinem Gewicht lag, niedergehalten von Lust, und Befriedigung schnurrend durch ihre noch immer leicht zitternden Glieder floss.
Wow.
Au.
Ihr Bewusstsein kehrte langsam in den Fokus zurück, und sie spürte erneut einen Schauder der Beklemmung über ihren Rücken streichen. Du bildest dir das ein. Das ist kein Fell auf deinem Rücken, redete sie sich so resolut wie möglich ein.
Irgendetwas stimmte einfach nicht. Werd nicht hysterisch. Das Problem war, da war dieses seltsame, streifende Gefühl auf ihrer derzeit hyper-sensiblen Haut, während der bewusstlose – Mann –, der halb auf ihr lag, tief atmete. Sie glaubte es nicht wirklich. Angst zog erneut wie ein Schatten durch sie hindurch, als ihr Gehirn vom Unglauben zu einer anderen Wahrnehmung umschaltete – zu dem aufsteigenden Schmerz in ihren zittrigen Gliedern und ihrer wehen, wunden Muschi. Ihr zugerichteter Hals. Der Schmerz begann an die Oberfläche zu dringen, und sie fing an, auf eine ganz andere Art zu zittern. Okay, das war vielleicht nicht die liebevolle, sanfte Einführung in den s*x, die du dir erhofft hast, aber er hat dir schließlich gesagt, dass du verschwinden sollst, rief sie sich ins Gedächtnis.
Mara merkte, wie lautlos Tränen über ihr Gesicht auf den Teppich liefen. Sie unterdrückte sie, so gut sie konnte, und erkannte mit einem plötzlichen Pulsieren, dass dies viel einfacher war, als ihr bewusst wurde, dass sie ihn wecken könnten. Oh Gott, nein. Angst. Dann schluckte sie stotternd auf, und die Tränen kullerten von Neuem, als sie sich an seine spielerische Drohung von heute Morgen erinnerte, als sie ihm auf dem Weg nach draußen ein Stück Toast stibitzt hatte. Ihr Freund Mac. Sie hätte sich nie vorstellen können, Angst vor ihm zu haben. Damals.
Das Problem war, dass dieses Funkeln in Macs Augen, als er sie gewarnt hatte zu gehen, dasselbe wilde, tierische Licht widergespiegelt hatte wie die Augen der furchteinflößenden Kreatur, die ihr die Kleider vom Leib gerissen und sie mühelos quer durch den Raum geschleudert hatte. Derselbe Schatten von Macht in beiden. Ihr Gehirn blieb schlagartig stehen, und sie trieb für einen Moment gedankenleer dahin.
Der Schmerz begann sie zurückzuholen. Ihr Blut stockte, und mit ihm die Erinnerung an die Lust, während die Wundheit in ihren Gliedmaßen immer stärker wurde, als der Nebel der Begierde verblasste. Automatisch unterdrückte sie ihre Panik.
Du hast keine Angst vor ihm. Der Gedanke spazierte ganz ruhig in ihren Verstand. Du hast nur Angst davor, dass so etwas jemals wieder passiert. Du willst es einfach nicht wissen. Die Lust, die sie sechs Monate lang gespürt hatte, wann immer sie seinen Körper sah oder sich vorstellte, war verschwunden, blockiert hinter einer Mauer aus Kälte und Angst – er würde sie zu Brei zermahlen, wenn er das jemals wieder täte.
Falls wir das jemals wieder tun, rief sie sich angespannt ins Gedächtnis, er hat schließlich anfangs versucht, dich aufzuhalten. Erneut flossen Tränen, aus Scham über ihre eigenen Taten, ihre Unfähigkeit, sich selbst zu stoppen und das Verlangen zurückzuhalten. Die Erinnerung an jenes falsche Versprechen an sich selbst von „nur einem Kuss“, wo sie doch genau gewusst hatte – gespürt hatte, wie er zitterte bei dem Versuch, sich zurückzuhalten. Um sie dazu zu bringen, zu gehen. Bei dem Versuch, ihren Gedanken zu entkommen, öffneten sich Maras tränengeschwängerte Augen und fokussierten sich sofort auf die riesige weiße Pfote, die direkt vor ihrem Gesicht lag. Sie kniff sie augenblicklich wieder zusammen.
Halluzination. Halluzination. Halluzination.
Sie öffnete die Augen wieder, und die Pfote war immer noch da. Und ihr war immer noch warm, trotz des abkühlenden Schweißes auf ihrem Körper, dem fast erloschenen Feuer und dem zerbrochenen Fenster. Wenn sie so darüber nachdachte – ihr Gehirn filterte langsam Informationen ein –, war die halbe Gang aus einem Fenster im dritten Stock gesprungen. Nein. Sie mussten wohl ... ihr Verstand blockierte einfach immer wieder und zog sich in Nebel und Tränen zurück.